21. Juli 2009, Türkei

Radtouren in der Türkei

„Merhaba“ heißt „Hallo“ auf Türkisch. So fröhlich wie es klingt, begrüßt die sympathische türkische Crew des Dreimastseglers Bahriyeli Radkreuzfahrer des Konstanzer Radreiseveranstalters ZeitReisen, die auf dem traditionell gebauten Holzschiff von Marmaris aus in die südliche Inselwelt der griechischen Ägäis schippern. Bei 25 bis 30° Celsius Luft- und angenehmen Wassertemperaturen herrschen dort Frühjahr wie Herbst beste Reisebedingungen. Während der achttägigen Touren werden vier der zwölf größten Dodekanes-Eilande angesteuert und vom Fahrradsattel aus erkundet.

Marmaris auf der türkischen Halbinsel Bozborun ist idealer Ausgangspunkt für Schiffsreisen entlang der türkischen Südküste oder in die Griechische Ägäis. Die Überfahrt nach Rhodos, Heimatinsel des Sonnengottes Helios, dauert etwa vier Stunden. Auf den Spuren der Kreuzfahrer des Johanniterordens passieren die Radritter antike Meilensteine wie die Ruine des Apollo-Tempels, die mächtige Stadtmauer oder der Großmeisterpalast von Rhodos-Stadt. Das malerische Lindos mit seinen würfelförmigen Häuschen in verwinkelten Gassen gilt es als das schönste Dorf Griechenlands. Pulsierendes Markttreiben und zahlreiche Tavernen laden zum abendlichen Ausflug ins Gassengewirr und dem Genuss anishaltiger Getränke.

Zu allen Zeiten hat die Hafenstadt Mandraki auf Nissiros fasziniert. Noch heute findet manch Reisender hier seine wahre Heimat und Bestimmung. Auf asphaltierten Straßen gelangt man in das 430 Meter über dem Meeresspiegel erbaute Nikia. Der Ort besticht nicht nur durch den direkten Blick in den Kraterkegel eines Vulkans. Er bietet auch eine fast unwirkliche Postkartenromantik. Die Kalksteinhäuser seiner skurrilen aber liebenswürdigen Bewohner sind mit Kieselsteinmosaiken und Blumen verziert. Auf Symi radeln Inselhüpfer an wild lebenden Ziegen und wortkargen Bergbauern auf drolligen Eseln vorbei. Die pastellfarbenen, klassizistischen Gebäude rund um den malerischen Hafen des Hauptorts zeugen noch heute vom Wohlstand der Insulaner, den sie Jahrzehnte zuvor als Schwammtaucher erworben haben.

„Gulet“ nennt man die nach traditionellem Vorbild gebauten türkischen Holzschiffe, zu denen auch die Bahriyeli zählt. Das komfortable, schwimmende Hotel bietet auf den teilweise drei bis vierstündigen Überfahrten viel Raum für Entspannung. Abenteuergefühl kommt auf, wenn man die Beine zwischen den blank polierten Pfosten der Reling baumeln lässt und neue Ufer ausspäht. Aus frischen Zutaten zubereitete, landestypische Gerichte spenden Kraft für den Tag. Kombüsenchef Yüksel serviert lecker marinierten Fisch oder knusprig gegrilltes Fleisch zu farbenfrohen und liebevoll komponierten Beilagenplatten.
(PR2 Petra Reinmöller Public Relations)



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