22. August 2009, Brandenburg

Schloss Friedrichstein in Ostpreußen und die Grafen von Dönhoff

Die Dönhoffs, ursprünglich eine westfälische Adelsfamilie, kamen um 1500 ins Baltikum und stiegen im Laufe des 17. und frühen 18. Jahrhunderts im militärischen und diplomatischen Dienst der polnisch-litauischen Krone zu einer bedeutenden Magnatenfamilie auf. Infolge der engen Beziehungen zwischen dem polnischen Königshof und den Habsburgern wurden die Dönhoffs 1633 in den Reichsgrafenstand und eine Linie 1637 in den Reichsfürstenstand erhoben. Ein Zweig der Familie ließ sich um 1640 in Preußen nieder. Während die polnisch-litauischen Linien in der ersten Hälfte des 18. Jahrhunderts ausstarben, wurden die preußischen Dönhöffs eine der angesehensten Adelsfamilien des Landes. Ihre Nähe zum preußischen Königshaus und ihr Selbstverständnis drückten sie vor allem in der Errichtung repräsentativer Adelsresidenzen aus. Schloss Friedrichstein zum Beispiel war der Geburtsort von Marion Gräfin Dönhoff.

Die Ausstellung Schloss Friedrichstein in Ostpreußen und die Grafen von Dönhoff in der Region Potsdam / Schwielowsee/ Schloß Caputh, Straße der Einheit 2 gibt noch bis zum 4. Oktober einen Einblick in die Geschichte der Grafen von Dönhoff und stellt Schloss Friedrichstein, den Park und die Sammlungen der Dönhoffs an Hand von historischen und neueren Fotografien vor. Im Rahmen der Ausstellung werden Vorträge in Kooperation mit dem Haus der Brandenburgisch-Preußischen Geschichte in Potsdam angeboten. Infostelle/ Buchung: Schloss Caputh, Straße der Einheit2, 14548 Schwielowsee, Tel.: 033209-70345, E-Mail: schloss-caputh@spsg.de. (TMB Tourismus-Marketing Brandenburg GmbH)



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