29. August 2009, Peru

Älteste Stadt Südamerikas ist Weltkulturerbe

Peru ist seit kurzem um ein Weltkulturerbe reicher. Diesmal schaffte Caral, rund 200 Kilometer nördlich von Lima, den Sprung in die begehrte UNESCO-Liste. Mit circa 5.000 Jahren ist Caral die wohl älteste Stadt auf dem südamerikanischen Kontinent. Auf 66 Hektar breiten sich zahlreiche archäologische Funde aus, wie beispielsweise die Hauptpyramide und die Pyramide des Amphitheaters. An oberster Stelle der bedeutendsten Ausgrabungen steht die Entdeckung der 32 aus Kondor- und Pelikanknochen gefertigten Flöten. Eine archäologische Vereinigung startete sogar den Versuch, den Klang dieser 3.000 Jahre alten Flöten nach ihren Ursprungstönen wieder aufleben zu lassen. Mit Caral existieren in Peru bereits 11 Stätten, die in der UNESCO-Weltkulturliste erscheinen. Diese Neudeklarierung stärkt besonders Perus Image und Status als eines der zehn wichtigsten kulturhistorischen Länder der Welt. Im Speziellen soll dadurch auch die Region Lima gestärkt werden, welche durch Caral ein größeres touristisches Interesse erfahren wird. Weitere Informationen unter www.peruline.de. (ags)



» Diesen Artikel via Mail weiterempfehlen





Das könnte Sie auch interessieren:

Weitere Beiträge zum Thema: