18. September 2009, Wien

„Honart 09″ zeigt unbekannte Seiten Aserbaidschans und Irans

Auf Initiative des Veranstalters Farid Edrisian vom Candoo Concert Management wird beim
diesjährigen HONART Festival neben der iranischen auch die aserbaidschanische Kultur in den
Vordergrund gestellt. In Konzerten und Workshops erleben Besucher die unbekannte Seite dieser Länder.

Gerade der multikulturelle Aspekt macht die Faszination des HONART Festivals für Interpreten und Besucher aus. Den Künstlerinnen und Künstlern bietet der Veranstaltungsort Wien das geeignete Umfeld. Zu kaum einer anderen Stadt könnte die Veranstaltungsreihe besser passen als zur österreichischen Hauptstadt. Das weltoffene Flair von Wien unterstützt Kreativität und Ideen. Unbeeinflusst von Politik, Religion oder irgendwelchen Institutionen können die Akteure ihre Kunst den Österreichern/innen darbieten. Damit soll die Verständigung zwischen den Kulturen unterstützt werden. Den Besuchern wird so ein anderer Blickwinkel auf diese Länder ermöglicht.

„HONART möchte sich als eine jährliche Plattform etablieren, die iranischen und europäischen Künstlern die Möglichkeit bietet, sich und ihren Kulturkreis gemeinsam zu präsentieren“, erklärt der Veranstalter Farid Edrisian. „Bereits der Name des Festivals gibt diesen Grundgedanken wieder, denn es ist die Verschmelzung des persischen Wortes ‚Honar’ für Kunst und seines englischen Pendants ‚art’.“

Highlights der HONART 09
Mit „Musikalität pur“ startet das Festival am 02. Oktober 2009 im Akzent Theater. Am Klavier und mit ihrer Stimme zeigt die aserbaidschanische Künstlerin Aziza Mustafa-Zadeh, was Interkulturalität bedeutet. Sie vereint die unterschiedlichsten Musikrichtungen mit ihrer orientalischen Heimat.

Im Wiener Konzerthaus präsentiert am 08. Oktober 2009 einer der erfolgreichsten Dirigenten der Welt, Shardad Rohani, sein Können. Zur Seite stehen ihm dabei die Top-Musiker des österreichischen Kammerorchesters und drei iranische Sopranistinnen („Three Iranian Sopranos“).

Mystisch wird es dagegen am 15. Oktober 2009 im Odeon Theater. Ein wahrer Musik- und Gesangsmeister – Davod Azad – kann an diesem Tag im ersten Teil bewundert werden. Mit seiner Spiritualität wird er das Publikum in seinen Bann ziehen. Im zweiten Teil des Abends führt Shahrokh Moshkin Ghalam nahöstliche und mystische Folklore-Tänze auf.

Das Tanz Atelier Wien bietet weiterhin im Oktober einen Perkussions-Workshop und einen Sufi-Tanz-Workshop für musikalisch und tänzerisch Interessierte an, um die Berührungsflächen ihrer Disziplin zu erkunden. Nach dem Workshop gibt es für die Teilnehmer die Gelegenheit, die Schnittstellen von Theorie und Praxis zusammen mit Prof. Dr. Werner Schulze (Internationales Harmonikzentrum) und Mag. Art. Mehrdad Pakbaz auszuloten.

Am Sonntag, den 11. Oktober, zeigt das Metro Kino um 15 Uhr den Film „To be and not to be“ des niederländischen Filmemachers Frank Scheffer. Dieser begleitete den iranischen Komponisten und Dirigenten Nader Mashayekhi mit der Kamera bei seiner Arbeit im Iran. Speziell portraitiert er Mashayekhis Philosophie und Arbeit mit jungen Orchestermusikern.

„Das HONART Festival soll den Besuchern Einblicke in die iranische und aserbaidschanische Kultur gewähren, die von den Medien oft ausgespart wird“, so der Initiator Farid Edrisian weiter. „Wir freuen uns auf viele Gäste und einen regen Austausch mit den Menschen.“

Weitere Informationen zum HONART Festival und den einzelnen Veranstaltungen sind im Internet unter www.honartfestival.com abrufbar. (Candoo Concert Management)



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