20. September 2009, Luxemburg

Abwechslungsreiches Programm für Moderne Kunst

Das 2006 eröffnete Museum für Moderne Kunst Grossherzog Jean (Mudam) in Stadt Luxemburg bietet ein Programm mit Wechselausstellungen aus allen Bereichen der aktuellen Kunstkreationen an. Die Bestimmung dieses hochkarätigen Museums für moderne Kunst, welches gänzlich von Künstlern entwickelt wurde, ist ständig einen geschulten Blick auf internationale Kreationen sowie auf die Entwicklung der einzelnen Künstler zu haben.Das Gebäude des Museums ist ein Werk des berühmten sino-amerikanischen Architekten Ieoh Ming Pei, welches im Park auf dem Fort Thüngen implantiert wurde. Dieser Park wurde von Michel Desvigne angelegt und befindet sich zwischen dem Stadtzentrum und dem Europäischen Viertel, genannt Kirchberg. Mit großen Glaswänden überdacht und mit einem speziellen Kalkstein vollendet, präsentiert das Museum auf einer Fläche von 10 000 m², eine Ausstellungsmöglichkeit von 4800 m² auf 3 Etagen verteilt.

Neben einem großen Auditorium beherbergt das Museum ebenfalls einen Shop mit netten Geschenkideen, sowie ein Kaffee-Restaurant welches im künstlerischen Styl zum Verkosten und Verweilen einlädt. Die Eröffnung des Mudam war Teil des ambitionierten kulturellen Infrastrukturprogramms der Luxemburger Regierung, welches zwischen den Jahren 1995 und 2007 anlässlich der „europäischen Kulturhauptstadt“  realisiert wurde.

Aktuelle Ausstellung:

– Beyond Kiosk: Modes of Multiplication (Bis 13/09)

Herausgeber und Designer Christoph Keller, der Anfang 2000 den Verlag Revolver gründete, entwickelte diese Wanderausstellung, die unabhängigen Publikationen der zeitgenössischen Kunst, des Design und der Grafik gewidmet ist. Er weitet so das Kiosk Projekt aus, ein sich fortwährend entwickelndes Wanderarchiv, das bis zum heutigen Tag mehr als 6000 Veröffentlichungen, Künstlerbücher, Zeitschriften, Videos und Tonträger umfasst, alle im Zusammenhang mit zeitgenössischer Kunst. Diese Ausstellung wurde seit 2001 in mehr als zwanzig Institutionen rund um die Welt gezeigt, unter anderen dem Frankfurter Kunstverein, Witte de With in Rotterdam, ICA in London und Artists’ Space in New York. Beyond Kiosk ist als eine Auswahl in diesem Archiv der einschlägigsten Beispiele unabhängiger Publikationen zeitgenössischer Kunst erdacht. (ONT)



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