21. September 2009, Wien

Kristallene-Lichtinstalationen bei Swarovski Wien

Mit einer innovativen Symbiose von künstlerisch hochwertigen Interventionen und magischen Produktpräsentationen verspricht Swarovski Wien eine gleichermaßen einzigartige wie experimentelle Verschmelzung von Kaufen und Staunen. Wenn sich am 2. Dezember 2009 erstmals die Pforten zum neuen inspirativen Zentrum der Marke Swarovski in der Wiener Kärntner Straße 24 öffnen, werden glitzernde Installationen des belgischen Künstlers Arne Quinze die Fantasie der Besucher anregen.

Swarovski Wien soll die Besucher mit neuen Verkaufsatmosphären überraschen und inspirierende Wahrnehmungsmuster zwischen Design, Alltagskultur und kristalliner Kauflandschaft schaffen. Vor diesem Hintergrund versammelt Swarovski in Wien erneut zahlreiche kreative Köpfe. Andreas Braun, Geschäftsführer der d. swarovski tourism services gmbh: „Mit Swarovski Wien manifestieren sich unsere vielfältigen Partnerschaften, ein internationales Netzwerk fantasiebegabter Menschen, zu denen ich neben unserem langjährigen künstlerischen Berater André Heller auch Arne Quinze zähle.“

Direkt zum Interview mit Dr. Andreas Braun

Der belgische Künstler Arne Quinze wird für Swarovski Wien unterschiedliche multimediale Installationen kreieren – einerseits eine „Crystal City“ im Eingangsbereich und andererseits „Stilthouses with Crystal“ in den künstlerisch geprägten Kuben. Mit diesen Arbeiten versucht Arne Quinze, den architektonischen Abdrücken der menschlichen Entwicklung nachzuspüren. „Die schier unendliche Geschwindigkeit städtebaulicher Entwicklungen fördert statt der Interaktion die Isolation des Individuums. Die ‚Stilthouses‘ gelten damit als ‚Häuser der Zukunft‘, parodieren aber zeitgleich auch die Art und Weise, wie Menschen heute leben“, so der Künstler zu seiner Arbeit. Er möchte damit die eingeschränkte Interaktion aufzeigen und ist überzeugt, dass Menschen zahlreiche Möglichkeiten zur Interaktion hätten, diese aber aufgrund der derzeitigen Organisation der Gesellschaft nicht nutzen. Gleichzeitig proklamiert er aber auch den Wunsch nach offener Kommunikation, eingebettet in eine humane Umwelt.

So wie Swarovski Wien die „Demokratisierung des Luxus“ symbolisiert, nimmt auch Quinze einige Aspekte dieses Konzeptes in seinen Werken auf: Luxus ist für Quinze gleichermaßen faszinierend wie vergänglich, ein Widerspruch, dem der Belgier in seinen künstlerischen Interventionen nachspürt.
Im Grenzgebiet von Kunst, Architektur und Design avancierte Quinze in den vergangenen Jahren zu einem international bekannten Künstler. Seine ebenso atmosphärischen wie medienwirksamen Holzinstallationen, die scheinbar von Tornados in Form gezwungen wurden, sollen für Aufsehen sorgen. Trotz ihrer Fragilität und Dynamik strahlen diese temporären Skulpturen auch eine erstaunlich ruhige Besinnlichkeit aus. Seine Fähigkeit, vermeintliches Chaos zu dirigieren, asymmetrische Formen sowie die harmonische Fusion entgegengesetzter Extreme zu erzeugen, schaffen kontrastreiche Spannungsbögen.

Zusätzlich zu den künstlerischen Inszenierungen im Inneren wartet die aufsehenerregende architektonische Intervention im Herzen der Stadt Wien auch von außen betrachtet mit einer Weltpremiere auf. Die Fassade, die mittels LED-bestückter Kristall-Lichtmodule, den Swarovski Architectural Elements, bespielt wird, soll permanent changierende Stimmungen – von glühender Lava bis glitzerndem Eis – wiedergeben. Und auch die spannungsreiche bauliche Umsetzung durch die Tiroler Architekten Hanno Schlögl und Daniel Süß, die alte und neue Strukturen trennt, um sie schlussendlich wieder zu verschmelzen, rekurriert in letzter Konsequenz mit einer spezifischen kristallinen Formensprache, die sich im Element des Kubus reflektiert. So bilden unregelmäßig verteilte, in den Straßenraum ausgreifende und die Außenfassade durchdringende Erker, theatralische Kuben mit unterschiedlichen Ein- und Ausblicken in den Außen- und Innenraum. Diese fantastischen Räume bieten die Bühne für die faszinierenden Installationen von Arne Quinze.

Mit 15 Millionen Euro ist Swarovski Wien 2009/10 eine der weltweit wichtigsten Investitionen des österreichischen Konzerns, der in Wien mit diesem Projekt herzlich aufgenommen wurde. „Unsere Idee der Verschmelzung des Altbestandes mit einem innovativen Markenauftritt im Herzen von Wien wurde sehr geschätzt“, erklärt Andreas Braun. „Swarovski hat in den vergangenen 20 Jahren eine starke Konsumentenmarke aufgebaut. Unser neuer Standort in Wien spiegelt unsere Identität als österreichische/mitteleuropäische Marke wider. Wir wollen aber auch Teil der Identität Wiens werden.“ Ermutigt dazu sieht sich Braun durch die erfolgreichen unternehmenskulturellen Plattformen, die seit mehr als 15 Jahren mit den Swarovski Kristallwelten in Wattens und Swarovski Innsbruck in Innsbruck betrieben werden. (Swarovski Kristallwelten)



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