20. Oktober 2009, Reisebranche

Sporttourismus wichtiger Trend in der Reiseindustrie

Der Sporttourismus zählt zu einem der zentralen Trends der Tourismusindustrie der nächsten Jahrzehnte. Die Nachfrage der Reisenden nach aktiver Gesundheitsvorsorge und bewegungsorientierten Erlebnissen in der Natur ist stetig steigend. Ebenso das Interesse an Sportevents, die besonders zu Großveranstaltungen zahlreiche Touristen in den Austragungsort locken.

Die Bedeutung des Sports für die Tourismusindustrie wurde jüngst bestätigt durch die Internationale Vereinigung wissenschaftlicher Fremdenverkehrsexperten (AIEST). Beim diesjährigen 59. Kongress in Finnland hat Kirstin Hallmann, wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Sportökonomie und Sportmanagement der Deutschen Sporthochschule, den Award für das beste Paper erhalten. Ihr Thema: Die Wirkungen der Ähnlichkeit der Images von Sportevents und ihren Austragungsorten auf zukünftige Besuche.

Einhergehend mit den Trends steht der Sporttourismus auch vor neuen Herausforderungen, denn diese verlangen eine Professionalisierung der Angebotsentwicklung bis hin zur Erlebnisinszenierung. Als Antwort auf diese Herausforderungen hat die Deutsche Sporthochschule Köln den Master-Studiengang Sporttourismus und Erholungsmanagement entwickelt, der in diesem Wintersemester zum zweiten Mal an den Start geht.

Neu ist der Master Sport Management, der komplett in englischer Sprache stattfindet. 33 Studierende aus Deutschland, der Schweiz, Ungarn, Griechenland, Mexiko, Kanada und der USA haben aus über 150 Bewerbern den Sprung in den 1. Jahrgang geschafft.

Mit den Studiengängen M.A. Bewegung und Sport im Alter und M.A. Sport, Medien und Kommunikationsforschung können Studiums-Interessierte nun aus vier Master-Studiengängen wählen. Im nächsten Jahr folgen der M.Sc. Sports Technology, der M.Sc. Exercise Science and Coaching und der Master Rehabilitation und Gesundheitsmanagement. (Sporthochschule Köln)



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