26. Oktober 2009, Kroatien

Urlaub im Nationalpark der Inselgruppe Brijuni

Auch wenn die mediterrane Ernährung in der Welt immer bekannter ist und sich Olivenöl als gesündestes Öl durchgesetzt hat, ist über seine Erzeugung noch nicht allzu viel bekannt. Ein interessantes Reiseziel in diesem Herbst für all diejenigen, die Olivenöl miterzeugen möchten und eine mit eigenen Händen erzeugten Gesundheitstrank mit nach Hause nehmen möchten, ist die istrische Inselgruppe Brijuni. Hier bietet man Touristen nämlich ein interessantes Programm an, das zu dem Aufenthalt im Nationalpark die Erntemöglichkeit von Oliven anbietet, sowie die Herstellung von Olivenöl.Auf den Inseln gibt es etwa 400 Olivenbäume, von denen der älteste etwa 1600 Jahre alt ist. Erwartungen zufolge müssten die Bäume etwa 600 Kilogramm Oliven abgeben, woraus man ungefähr 60 Liter Olivenöl gewinnen kann. Touristen können in der ersten Novemberhälfte, zur Zeit der Olivenernte und -verarbeitung, an diesem Prozess teilhaben und auf diese Art den Herstellungsprozess dieses Öls kennen lernen, nach dessen Qualität nicht nur Istrien, sondern das gesamte kroatische Küstengebiet einschließlich der Inseln auch auf internationaler Ebene sehr wohl bekannt sind. Ein Souvenir? Auf jeden Fall, denn das Lieblingssouvenir der Touristen, die sich in der Olivenernte und -herstellung testen, ist eine Flasche selbst gemachtes Öl und die Öffentliche Einrichtung Nationalpark Brijuni ein gastfreundlicher Gastgeber.
Die vierzehn Brijuni-Inseln, die nordwestlich von der größten Stadt Pula liegen, sind der interessanteste und meist gegliederte Teil der westistrischen Küste. Die prächtigen Landschaftsparks der Insel Veli Brijun, die reiche Unterwasserwelt und das wertvolle Kulturerbe, insbesondere aus der Antike, sind der Haupt-, jedoch nicht der einzige Grund, dass dieses Gebiet auf 36,3 Kilometern Gesamtfläche im Jahr 1983 zum Nationalpark ernannt wurde.
Mitunter sind die Brijuni ein exklusives Touristenziel mit einer außerordentlichen Schönheit, einer wertvollen Geschichte und einem qualitativen Touristenangebot. Die Touristengeschichte der Inseln begann Ende des 19. Jahrhunderts, als der österreichische Industrielle Paul Kupelwieser sich dazu entschloss, dieses verlassene Gebiet in ein modernes Touristenzentrum dieser Zeit zu verwandeln. So errichtete man hier Hotels und Villen, Wege und Spazierwege, einen Innenpool mit warmem Meereswasser. Die Inseln wurden als klimatischer Kurort geworben, und ab 1910 hatten sie eine eigene Zeitschrift, aus der wir erfahren, dass sich in dem damals mondänen Zentrum bis zu 11 Großherzoge und -herzoginnen, 16 Prinzen und Prinzessinnen, 18 Fabrikanten und Industrielle versammelten. (Touriische Gemeinschaft Region Istrien)



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