27. Oktober 2009, London, Stena Line

Mit der Fähre zu Londons Weihnachtsmärkten

Über den Trafalgar Square schallt ein vielstimmiges „Jingle Bells“, an der Bond Street steht ein echtes Rentier, über die Themse weht der Duft von gerösteten Maronen und im Hyde Park wartet, neben einer riesigen Eislaufbahn, der Weihnachtsmann auf kleine Kinder mit großen Wünschen. London verwandelt sich ab Ende November in ein Winterwunderland mit stimmungsvoller Beleuchtung und Musik an jeder Straßenecke und zahlreichen Weihnachtsmärkten, beispielsweise dem „Cologne Christmas Market“ am Themseufer, der dem Kölner Original erstaunlich ähnlich ist.  Und wer mit Stena Line in die britische Hauptstadt reist, muss sich beim Geschenke-Einkauf auch keine Gedanken für Freigepäckgrenzen machen. Auf die Fähre dürfen alle Schnäppchen mitgenommen werden – egal wie schwer.In der Vergangenheit war London vieles – aber sicherlich kein Geheimtipp für Städtereisende in der Vorweihnachtszeit. Weihnachtsmärkte musste man in der Themse-Metropole bis vor wenigen Jahren wie die sprichwörtliche Stecknadel im Heuhaufen suchen. Und Schnäppchen waren ob des starken Pfunds so selten, wie ein Lächeln der Queen. Still und heimlich hat sich London in den vergangenen Jahren aber zum Weihnachts- und Shopping-Paradies entwickelt. Mittlerweile gibt es zahlreiche stimmungsvolle Weihnachtsmärkte und der günstige Wechselkurs sorgt dafür, dass die weihnachtliche Stimmung auch an der Kasse nicht verfliegt.

„Die Bond Street ist eine der wohl schönsten Straßen Londons in der Vorweihnachtszeit“, findet Martin Wahl, Marketingmanager bei Stena Line.  Die Weihnachtsbeleuchtung lässt auf der noblen Einkaufsmeile, die sich zwischen Piccadilly und Oxford Street erstreckt, festliche Stimmung aufkommen. Und wenn Frau Holle nicht für Schnee sorgt, dann übernehmen dies die Londoner gleich mit. Ein Klassiker ist natürlich auch ein Besuch im Kaufhaus Harrods, wo es auch in diesem Jahr wieder eine komplette Weihnachts-Etage gibt. Erhältlich ist dort alles von der Harrods-Christbaumkugel über Weihnachtsmänner in allen Formen und Größen bis hin zu plüschigen Teddys im Santa-Bär-Look.

Zwischen dem Riesenrad London Eye, von dem man einen einmaligen Blick auf die weihnachtlich beleuchtete Stadt hat, und dem South Bank Centre erstreckt sich am Themseufer der „Cologne Christmas Market“ – also der „Kölner Weihnachtsmarkt“, der in der Tat dem Original in der Domstadt ähnelt. Ein besonderes Highlight ist dort „Santas Secret Village“ Kinder können dort entweder Santa Claus persönlich treffen und sich von ihm Geschichten erzählen lassen oder mit seiner Frau, Misses Claus, Brot und Plätzchen  backen. Weihnachtlich geht es vom 7. bis zum 20. Dezember auch auf dem Trafalgar Square zu, wo am Fuße der über 20 Meter hohen Tanne, unterschiedlichste Chöre und Erzähler Weihnachtslieder und -geschichten, die so genannten „Christmas carols“, vortragen.  Weihnachtstraditionen werden vom 24. November bis zum 3. Januar auch im „Geffrye Museum“ an der Kingsland Road wieder „lebendig“. Wie jedes Jahr werden dort ganze Räume im Stil verschiedener Jahrhunderte authentisch weihnachtlich dekoriert.

Nicht nur in London selbst gibt es viele Möglichkeiten, auch für die Anreise hat man die Qual der Wahl. „Die Fähre ist eine sehr gute Alternative zum Flieger“, sagt Martin Wahl von der Reederei Stena Line, die täglich zwei Abfahrten zwischen Hoek van Holland (bei Rotterdam) und Harwich anbietet. Gepäckbeschränkungen –  Fehlanzeige! „Was getragen werden kann, darf auch mit an Bord“, so Martin Wahl schmunzelnd.  Neben den reinen Überfahrten bietet Stena Line auch „London-Minitrips“ an. Von Hoek van Holland aus geht es über Nacht nach Großbritannien. Die Kabine ist im Preis (ab 81,50 Euro) ebenso inklusive wie der Zug-Transfer von Harwich nach London und zurück. Wer am Abend des zweiten Tages noch nicht die Heimfahrt antreten möchte, kann den Minitrip mit einer oder mehreren Hotelübernachtung(en) verlängern. (Stena Line)



» Diesen Artikel via Mail weiterempfehlen





Das könnte Sie auch interessieren:

Weitere Beiträge zum Thema: