2. November 2009, USA

Obama beendet Einreiseverbot für HIV-Infizierte

US-Präsident Barack Obama (48) hat das, seit 1987 bestehende, Einreiseverbot für HIV-Infizierte in den USA aufgehoben. Die Aufhebung des Einreiseverbotes wurde bereits zu Zeiten der Bush-Regierung vorangetrieben, bis Obama die Neuregelung nun absegnete. Vor der Einreise in die Vereinigten Staaten müssen potenzielle USA-Urlauber einen langen Fragenkatalog ausfüllen, der, neben Fragen zu eventuellen Gesetzeskonflikten, auch auf eine mögliche Infektion mit dem Aids-Virus eingeht. Wenn eine Person, den Angaben zufolge,  den HIV-Virus in sich trägt, wurde ihr die Einreise verweigert.  Obama begründete seine Unterschrift unter anderem damit, dass das Verbot mit Angst und nicht mit Fakten zu tun hatte. Die Neuregelung wird zum ersten Januar 2010 wirksam. (RNO)



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