7. November 2009, Wien

Essen als Stillleben im Wiener Bank Austria Kunstforum

Eine Ausstellung im Wiener Bank Austria Kunstforum widmet sich der Alltagskultur des Essens und Trinkens am Beispiel des Stilllebens.

Anhand von rund 100 Werken aus unterschiedlichen Kunstlandschaften und Epochen werden Geschichte und Stellenwert des Essens im Stillleben vom 16. bis ins 20. Jahrhundert in verschiedenen Erzählsträngen verfolgt. Das Stillleben wird in der Ausstellung als ein sich wandelndes Bedeutungssystem präsentiert, das in direktem Verhältnis zu den Veränderungen der Gesellschaft und ihren kulturellen Praktiken steht.

Seit ihren Ursprüngen in der Antike behandeln Stillleben essentielle Themen wie das Verhältnis von Kunst und Realität, von Schein und Sein, von Geist und Materie, von Leben und Tod. Ausgehend von Pieter Aertsens Küchen- und Marktstücken wird die Entwicklung des Genres mit Werken des 17. und 18. Jahrhunderts vor allem aus den Niederlanden, Spanien und Italien nachvollzogen. Vertreten sind Künstler wie Francisco de Goya, Paul Cézanne oder Pablo Picasso. Auch dem Bereich der so genannten Eat Art ist ein eigenes Kapitel gewidmet.

Augenschmaus. Vom Essen im Stillleben.
10.2.-30.5.2010
Bank Austria Kunstforum,
Freyung 8, 1010 Wien
www.bankaustria-kunstforum.at. (wien tourismus)



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