4. Dezember 2009, Wien

Piatnik: Wiener Kartenfabrik mit Tradition

Wiener Veduten, Albrecht Dürers Hase und die Kaiserin Sisi: Bei den Spielkarten von Piatnik lohnt sich auch der Blick auf die Rückseite. Die Geschichte der Wiener Spielkartenfabrik Piatnik beginnt im Jahre 1824 als Kartenmalerei. In der Monarchie führte das Familienunternehmen Niederlassungen in den Kronländern, nach 1945 wurde wieder aufgebaut, was der Krieg zerstört hatte. Heute hat der Wiener Traditionsbetrieb Tochtergesellschaften in Deutschland, Ungarn, Tschechien und den USA und verkauft seine Produkte in über 60 Ländern in aller Welt.

25 Millionen Kartenspiele, unter anderem für Tarock, Patience, Bridge und Poker, erzeugt Piatnik pro Jahr. Das Unternehmen entwickelt auch Puzzles und Spiele für Kinder und Erwachsene, einer der größten Erfolge ist „Activity“.

Karten gespielt wird gerne in Wien, in vielen Kaffeehäusern gibt es Tarock- oder Bridge-Runden. Piatnik erzeugt zahlreiche Kartenspiele mit Motiven aus Wien. Auf den Rückseiten von Bridge- und Canasta-Karten finden sich die Lipizzaner aus der Wiener Hofreitschule, Albrecht Dürers Hase, Gemälde von Friedensreich Hundertwasser oder auch Kaiserin Elisabeth. Ein besonders edles Kartenset ist das „Wiener Veduten-Tarock“. Nach einem Original aus dem Jahre 1870 zeigen die 21 Tarocke historische Wiener Stadtansichten und Straßenansichten in Stahlstich-Manier.

Wiener Spielkartenfabrik Ferd. Piatnik & Söhne
Hütteldorferstraße 229, 1140 Wien
www.piatnik.com. (Wien Tourismus)



» Diesen Artikel via Mail weiterempfehlen





Das könnte Sie auch interessieren:

Weitere Beiträge zum Thema: