17. Dezember 2009, Mexiko

„Chiles en Nogada“: Mexikanische Tradition genießen

„Chiles en Nogada“ ist ein traditionelles mexikanisches Gericht, das aus gefüllten grünen Poblano-Paprika mit heller Walnuss-Sauce und roten Granatapfelkernen besteht. Wer den Teller serviert bekommt, staunt nicht schlecht: Grün, weiß, rot – die Nationalfarben Mexikos.Den Überlieferungen nach, wurden „Chiles en Nogada“ erstmals im Jahr 1821 bei einem Festessen zu Ehren von Agustín de Iturbide, einem bedeutenden Rebellenführer des Unabhängigkeitskampfes, gereicht. Iturbide hatte im gleichen Jahr mit Komplizen den Plan von Iguala erarbeitet, der die Idee eines vereinigten, unabhän-gigen und religiös freien Mexikos enthielt. Dieser Plan diente als Grundlage der später unterzeichneten Ab-kommen „Tratados de Córdoba“, die letztlich Mexikos Unabhängigkeit besiegelten. Während der Feierlichkei-ten nach der Unterzeichnung wurden alle am Bankett servierten Speisen in Nationalfarben gereicht, unter ihnen auch „Chiles en Nogada“.

Die Füllung der Paprikaschoten setzt sich aus einer saftig-würzigen Masse aus Hackfleisch Tomaten, Zwie-beln und gelegentlich auch Knoblauch, Oliven, Kapern und Rosinen zusammen. Die Zugabe von Früchten und Nüssen machen die gefüllten Chiles besonders schmackhaft. Die Sauce besteht aus mildem mexikanischem Käse, Sahne und gemahlenen Walnüssen und wird mit Granatapfelkernen dekoriert. Ein wahrhaft abwechs-lungsreiches Geschmackserlebnis! Üblicherweise isst man die Chiles in Mexiko ab Ende August, wenn die Walnussernte beginnt. (Mexikanisches Fremdenverkehrsbüro)



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