25. Dezember 2009, Quito

Neue Touristenroute: Straße der Blumen

Ecuador hat eine neue touristische Route auf der berühmten Straße der Vulkane ins Leben gerufen: die Straße der Blumen. Die neue Reisestrecke ermöglicht Touristen, die Vielfalt der Blumen in Ecuador aus nächster Nähe zu erleben. Die Höhenlage und die Sonne der Anden bieten ideale Voraussetzungen für das Pflanzenwachstum – daher wachsen in Ecuador die weltweit wohl schönsten Blumen. Zudem erfahren Reisende quasi nebenbei viel über das andine Landleben nördlich und südlich von Quito sowie entlang der Äquatorlinie. Hier taucht man ein in die Traditionen, die Gewohnheiten und den Lebensstil der Hochlandbewohner.

Neben der Traditionskultur steht natürlich eine große Palette an (Abenteuer-) Unternehmungen zur Auswahl bereit: Trekking, Camping, Mountain Biking, Reitausflüge – oder auch einfach Entspannung am Kaminfeuer in einer der vielen individuell gestalteten Hacienden, wo sich wunderbar die lokalen Spezialitäten kosten lassen. Der Besuch von Blumenplantagen ist selbstverständlich ebenfalls möglich.

Auch urbane Ziele liegen an der Straße der Blumen: Quito mit seinem Kulturerbe, Otavalo mit seinem indigenen Handwerksmarkt und Cayambe, das nicht nur für die Blumenverarbeitung, sondern auch für seine Käse- und Gebäckwaren bekannt ist.
Blumenzucht ist eine lange Tradition in Ecuador. Das Land exportierte im Jahr 2008 rund 565 Millionen Tonnen Blumen in alle Ecken der Welt, davon mehr als 50 Prozent Rosen. Sie können hier bis 1,5 Meter hoch werden, sind sehr kräftig und farbintensiv.

Der Blumenanbau hält viele Ecuadorianer vor der Landflucht ab, sei es in die Städte oder ins Ausland. Tausende von Arbeitern – in erster Linie Frauen – finden auf den Farmen ein stabiles Einkommen, die Farmen pflegen hohe soziale und umweltpolitische Standards. Viele Gemeinden entlang der „Ruta de las Flores“ sind in das Projekt involviert und bieten ihre Produkte an, so dass sie vom Tourismus auf der „Straße“ profitieren.

Das neue Produkt soll in Zukunft verstärkt in den Quellmärkten des Ecuador-Tourismus beworben werden. Aber auch die einzigartigen Export-Blumen sollen stärker in Europa und Nordamerika vermarktet und Famtrips wie auch Pressereisen sowohl für die Tourismus- als auch die Blumenbranche angeboten werden.

Initiatoren des „Flower Trails“ sind das Tourismusministerium (www.ecuador.travel), der Verband der Ecuadorianischen Blumenexporteure (www.expoflores.com), das Quito Visitors’ Bureau (www.quito.com.ec) sowie die Inter-American Development Bank (www.iadb.com).

Mehr Informationen zur Route und ihren Sehenswürdigkeiten finden sich auf der interaktiven englischsprachigen Seite www.flowertrailecuador.com. (BZ.COMM GmbH)



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