8. Januar 2010, Mecklenburgische Küste

Zu Besuch im Stadtmuseum „Kaffeemühle“

Eine Reise durch die Geschichte Wolgasts können Gäste im Stadtmuseum „Kaffeemühle“ unternehmen. Anhand vieler Exponate erfahren Besucher darin interesssante Details der 500 Jahre währenden Residenzzeit, die 200 Jahre Schwedenherrschaft über Pommern und den Handel und Schiffbau in der Stadt an der Peene-Mündung. Volkskunst, Handwerksgeschichte und ein historisches Schulzimmer werden unter anderem in dem ehemaligen Getreidespeicher, der vermutlich aus der zweiten Hälfte des 17. Jahrhunderts stammt und damit der älteste Profanbau der Stadt ist, präsentiert. Im alten Tonnenkeller des Hauses, der aus dem 15. Jahrhundert datiert, wird die slawische Besiedlung des Gebietes nachvollziehbar. Selbst die zwei Böden des Fachwerkhauses bieten Spannendes: Auf dem unteren wurde eine Handwerkerstraße mit Frisörzimmer, Schusterstube, Druckerei, Apotheke und Knüpfstube eingerichtet. Der obere Boden des Hauses gibt mit seiner Fachwerkkonstruktion, die an eine Kaffeemühle ohne Kurbel erinnert, dem Haus sein Gepräge und auch seinen Namen. Die Kaffeemühle ist bis Mai dienstags bis freitags von 10.00 Uhr bis 17.00 Uhr sowie samstags von 10.00 Uhr bis 14.00 Uhr geöffnet.

Weitere Informationen unter www.museum.wolgast.de. (tvb mecklenburg-vorpommern)



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