20. Januar 2010, Berner Oberland, Musik

New-Orleans-Jazz in den schweizer Bergen

Die 22. Jazz Tage Lenk kommen stilistisch abwechslungsreich daher und verwöhnen mit feinstem traditionellen New-Orleans-Jazz, herzhaftem Swing und stimmungsvollem Blues. Für den glamourösen Auftakt sorgt Lilliane Boutté mit ihrem neuen Projekt „Gumbo Zaire“; die an der Lenk bestens bekannte Künstlerin präsentiert zudem ihren preisgekrönten Film „The Sound after the Storm“, der die Folgen des Sturms Katrina aufarbeitet. Dies alles und einiges an Spitzenklängen mehr wie gewohnt an der Lenk im Simmental, mitten in den Bergen des Berner Oberlands, an zehn Festivaltagen von Freitag, 9., bis Sonntag, 18. Juli 2010. Für die 22. Ausgabe der Jazz Tage Lenk haben die Veranstalter erneut ein äusserst vielseitiges Programm mit interessanten Künstlerinnen und Künstlern aus aller Welt zusammengestellt.

Gumbo Zaire
„Gumbo Zaire“ nennt die aus New Orleans stammende Sängerin Lillian Boutté ihr jüngstes Projekt. „Eine Mischung aus verschiedensten musikalischen Stilrichtungen, exotisch gewürzt, mit absoluter Zufriedenheitsgarantie“ umschreibt das Energiebündel den hochklassigen Opener der kommenden Jazz Tage Lenk. Bouttés Dokumentarfilm „The Sound after the Storm“, am Zürcher Filmfestival 2009 mit dem Award „Winner Best Documentary Film“ ausgezeichnet, wird an der Lenk mehrmals aufgeführt. Der Film illustriert, wie die „aus Sklaverei entstandene Musik“ nach dem Sturm Katrina erneut geboren wurde. Für Liebhaber von New-Orleans-Jazz ein absolutes Muss!

Greger hoch drei
Ebenfalls kein Unbekannter an der Lenk ist der Name Max Greger. Dieses Jahr treten gleich drei Generationen aus der legendären, swingenden Musikerfamilie auf – Max Greger sen., Max Greger jun. und Max Greger jun. jun. Altersmässig vielschichtig – wie die Jazz Tage Lenk selber auch!

Zahlreiche Glanzlichter
Neben all den anderen zahlreichen Glanzlichtern des zehntägigen Programms ist besonders Don Vappie zu erwähnen, ein grandioser Banjo- und Gitarrenspieler, der für die Jazz Tage Lenk exklusiv aus New Orleans eingeflogen wird. Als Special Guest von Peter „Banjo“ Meyer tritt im weiteren der Weltklassetrompeter Wendell Brunious auf.

Blue Notes
Das diesjährige Blues-Highlight setzt die Pianistin und Sängerin Anke Angel, deren Boogie von der amerikanischen Pianolegende Little Willie Littlefield beeinflusst ist. Sie wird unterstützt von der Bluesharpistin Kat Baloun. Als Vorabendkonzert lässt danach die Tommy Schneller aus Deutschland ihr Können aufblitzen. Der US-Bluesharpspieler und Meiser von „deep-toned Sounds“, Keith Dunn, fügt dem Programm weitere blue Notes bei.

Haupt- und Nebenbühnen
Die Hauptkonzerte der 22. Jazz Tage Lenk finden wie gewohnt zentral unter dem grossen Festivalzelt auf dem Kronenplatz Lenk statt. Auftritte dieser Bands wie auch zusätzlicher Formationen finden am Mittag in Restaurants und Hotels des Orts statt. Sonntags startet das Programm mit einer Matinée auf der Hauptbühne. Auf dem nahegelegenen Marktplatz bietet die Jazzlounge am Nachmittag und frühen Abend Jazz und Blues. Im Parkhotel Bellevue lassen sich an der Late-Night Jam-Session bis in die frühen Morgenstunden weitere Klänge und Rhythmen geniessen. Wie gewohnt im Programm befindet sich zu später Stunde auch die Jazz Jam-Session im Hotel Wildstrubel. Für Fussball- und sportliche Jazzfans wird der Final der Fussball-WM in Südafrika auf Grossleinwand übertragen. (Lenk-Simmental Tourismus)



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