23. Januar 2010, Flughafen Düsseldorf

Flughafen Düsseldorf: Rekordergebnisse bei den Passagierzahlen

Düsseldorf International hat gestern Abend rund 550 nationale und internationale Vertreter aus Politik, Wirtschaft und Nachbarschaft bei seinem traditionellen Neujahrsempfang willkommen geheißen – eine Rekordbeteiligung. Die Flughafengeschäftsführer Christoph Blume und Thomas Schnalke begrüßten die Gäste in der einmaligen Kulisse der „Station Airport“ im Fernbahnhof mit Blick auf die Start- und Landebahnen. Auf der Gästeliste standen unter anderem: Düsseldorfs Oberbürgermeister Dirk Elbers, der CEO der Air Berlin Achim Hunold und seine Vorstandskollegen Elke Schütt, Ulf Hüttmeyer, Karl Lotz und Christoph Debus, von Seiten der Deutschen Lufthansa Vorstandsmitglied Stefan Gemkow und Karl Ulrich Garnadt, Mitglied des Passagevorstandes, desweitern der Präsident des Bundesverbandes Deutsche Tourismuswirtschaft Klaus Laepple sowie Prof. Dr. Oliver Scheytt, Geschäftsführer der Ruhr.2010.

Nach einem Grußwort des Flughafen-Aufsichtsratsvorsitzenden Dr. Peter Noé ließ Christoph Blume, Sprecher der Airportgeschäftsführung, die Ereignisse des vergangenen Jahres Revue passieren. Er stellte die Zukunftsinvestitionen vor, mit denen sich Düsseldorf International für seine neue Drehkreuzfunktion gerüstet hat, und berichtete von den zahlreichen Neuerungen im Servicebereich. „Unsere Strategie basiert darauf, die vielfältigen Potenziale unseres Flughafens gemeinsam mit unseren Partnern zu entwickeln: als Drehkreuz, als Business- und Urlauberflughafen des größten deutschen Wirtschaftsraumes mit optimaler Verkehrsanbindung und als Erlebnis- und Businessstandort der obersten Kategorie“, so Blume. „Diese Gesamtstrategie hat sich auch im Jahr 2009 bewährt.“

Das positive Fazit: Der Flughafen schloss das Jahr nahezu auf Vorjahresniveau ab. Rund 17,8 Millionen Passagiere wurden am drittgrößten deutschen Airport gezählt; 214.000 Flugzeuge starteten und landeten in diesem Zeitraum. „Mit nur zwei Prozent Passagierverlust stehen wir besser da als alle vergleichbaren Flughäfen in Deutschland. Wir haben mehr als 20 Prozent Zuwachs bei den Umsteigepassagieren und zehn Prozent mehr Fluggäste aus den Niederlanden hinzugewinnen können“, so Blume. In der Krise konnte der Düsseldorfer Airport mit seinem starken Einzugsgebiet, den wachsenden Umsteigeverkehren, dem stabilen Interkontinental-angebot und dem steigenden Anteil niederländischer Fluggäste punkten.

Gemeinsam gut für das Jahr 2010 gerüstet
Der Flughafengeschäftsführer richtete den Blick auch in die Zukunft: „Seit Mitte letzten Jahres haben wir Rekordergebnisse bei den Passagierzahlen. Aufgrund dieser positiven Entwicklung haben wir uns das Ziel gesetzt, 2010 wieder an die Rekordwerte des Jahres 2008 anzuknüpfen und 18 Millionen Passagiere zu erreichen.“ Die Fluggesellschaften haben für den Sommer 2010 mehr Slots zugeteilt bekommen als je zuvor. Blume: „Dies ist auch auf den erfolgreichen Abschluss des Probebetriebs im Rahmen unserer Genehmigung zurückzuführen. Damit verfügt der Flughafen über eine bestandsichere Genehmigung, die für alle Airlines eine verlässliche Planungsgrundlage darstellt.“ Die neuen Kapazitäten werden für weitere Ziele genutzt, zum Beispiel San Francisco, Venedig, Krakau oder London-Gatwick. Andererseits ersetzen Liniencarrier wie Lufthansa und Emirates in Düsseldorf kleinere durch größere Flugzeuge, wodurch die Passagierkapazitäten erhöht und die Sitzplatzkosten reduziert werden. „Auch der Flughafen möchte zu dieser erfreulichen Entwicklung seinen Beitrag leisten, indem er für 2010 auf Entgelterhöhungen verzichtet“, sagte Blume. „Insgesamt sehen wir uns gemeinsam mit unseren Partnern gut für das spannende Jahr 2010 gerüstet.“

Eine besondere Herausforderung wird das Jahr auch für das Ruhrgebiet, für die Kulturhauptstadt Ruhr.2010, sein. Düsseldorf International engagiert sich als Flughafen der Kulturhauptstadt. Schließlich braucht der Reisende mit dem Auto oder mit dem Regionalexpress 3 vom Düsseldorfer Airport nur halb so lang bis zur Zeche Zollverein wie vom Flughafen München bis in die dortige Innenstadt. Um die Neugier der Gäste auf das Kulturprogramm in dieser noch weitgehend von Touristen unentdeckten Region zu wecken, konnten die Anwesenden im Anschluss an die Reden den fünfminütigen offiziellen Film der Kulturhauptstadt Ruhr.2010 sehen. (flugahfen düsseldorf)



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