25. Januar 2010, Berlin

Weltweite Klimaschutz-Initiative in der Landwirtschaft

Weltagrargipfel und Publikumsmagnet: Die Internationale Grüne Woche Berlin 2010 (IGW) hat ihren Stellenwert als weltweit bedeutendste agrarpolitische Veranstaltung und größte Verbraucherschau der Welt einmal mehr unter Beweis gestellt. Dr. Christian Göke, Geschäftsführer der Messe Berlin GmbH, resümierte
nach erfolgreichem Messeverlauf: „Von der Grünen Woche 2010 sind optimistische Impulse für das gesamte Agribusiness ausgegangen.

Auch im Jubiläumsjahr bleibt die Messe ein einzigartiges Faszinosum. Für hunderttausende Verbraucher ist sie ein Messeereignis mit hohem Erlebniswert. Für die Fachwelt ist die Grüne Woche die agrarpolitische Diskussionsplattform schlechthin. Dies belegt in diesem Jahr die Teilnahme von Spitzenvertretern der gesamten Wertschöpfungskette. Mit dem Global Forum for Food and Agriculture unterstrich die 75. Grüne Woche eindrucksvoll ihren außergewöhnlichen Werdegang. Aus einer lokalen Warenbörse des Jahres 1926 hat sie sich zum Weltagrargipfel entwickelt, auf dem in diesem Jahr unter anderem über 50 Agrarminister sowie 200 Vorstände und leitende Angestellte von Unternehmen der Agrar- und Ernährungswirtschaft diskutierten.“

Das Konzept der neuen „Länderhalle: Deutschland“ mit der Beteiligung von 14 Bundesländern ging voll auf. Der Trend zu regionalen Produkten stand auf der Grünen Woche 2010 insgesamt im Vordergrund. Brandenburgs Agrarministerin Jutta Lieske resümierte unter diesem Aspekt auch den Auftritt ihres Bundeslandes: „Die große
Auswahl an Produkten, die Begegnungen zwischen Erzeugern und Verbrauchern sowie das Kennenlernen von Kundenwünschen und -erwartungen belegt: Der Testmarkt Grüne Woche gehört zu den verlässlichsten Signalen für die Zukunft regionaler Produkte.“

Rund 200 Spitzenpolitiker aus dem In- und Ausland statteten der Grünen Woche einen Besuch ab. Wie im letzten Jahr werden insgesamt mehr als 400.000 Besucher an den zehn Messetagen erwartet, darunter
circa 100.000 Fachbesucher. Von Krise keine Spur: Die Pro-Kopf-Ausgaben der Verbraucher waren mit 106 Euro im Vergleich zum Vorjahr etwas höher (2009: 101 EUR) und bescherten den Ausstellern Umsätze von mehr als 42 Millionen Euro (2009: 41 Mio. EUR). Besonders erfolgreich verlief in diesem Jahr die Ansprache der jugendlichen Zielgruppe. So verzeichnete allein das Schülerprogramm der Messe Berlin rund 22.000 Schüler aus Berlin, Brandenburg und den angrenzenden Bundesländern (+ 20 %). Auch wurden etwa zehn Prozent
mehr Familienkarten verkauft.

Zusätzlich zum Besucheraufkommen hielten sich im Tagesdurchschnitt rund 12.000 Beteiligte wie Aussteller und Standpersonal, Service- und Dienstleistungskräfte sowie Medienvertreter in den Messehallen auf. Einzelne Länderbeteiligungen meldeten Geschäftsabschlüsse. So konnte allein Russland in den ersten Tagen der Grünen Woche Verträge und Geschäftsvereinbarungen in Höhe von 200 Millionen Euro verbuchen. Auch das diesjährige Partnerland Ungarn zeigte sich hochzufrieden mit dem Messeverlauf. Die ungarischen Aussteller nutzten die Messepräsenz und den direkten Kontakt zum Konsumenten zur Imagepflege der bereits
bekannten Produkte sowie als Testmarkt für neue Spezialitäten. Ungarn lege, so Landwirtschaftsminister József Gráf, mehr Wert auf die gute Qualität seiner Erzeugnisse als auf Massenproduktion.

Die Präsenz von 5.100 Journalisten aus 70 Ländern sorgte für weltweite Berichterstattung. Mit 1.589 Ausstellern aus 56 Ländern und einer Ausstellungsfläche von 115.000 Quadratmetern bewegte sich die 75. Grüne Woche auf dem Rekordniveau der Vorjahresveranstaltung. Im Verlauf der Jubiläumsmesse wurde der 30.000.000. Besucher in der Geschichte der Grünen Woche begrüßt. (Messe Berlin GmbH)



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