5. Februar 2010, Bonn & Rhein-Sieg

Gerettete Schätze aus Afghanistan in der Bundeskunsthalle

Ende der 70er Jahre entdeckten Archäologen im heutigen Afghanistan die Überreste eines antiken Gräberfeldes aus der Zeit um Christi Geburt. In einigen der Gräber fand man eine Vielzahl spektakulärer Goldgegenstände, die Zeugen des Königreichs Baktrien sind, einer Zivilisation, die sich an den Schnittstellen der Kulturen entfaltete und so zum Schmelztiegel der unterschiedlichsten kulturellen Strömungen aus Ost und West wurde.

Vom 11. Juni bis 3. Oktober 2010 zeigt die Bundeskunstsammlung in Bonn mit etwa 230 Exponaten diesen Kunstschatz, der wie durch ein Wunder Jahrzehnte des Krieges und der Zerstörung überdauert hat. Vom 11. Juni bis 3. Oktober ist sie in der Bundeskunstsammlung in Bonn zu sehen. „Afghanistan. Gerettete Schätze“ ist der Titel, unter dem die Sammlung des Nationalmuseums Kabul präsentiert wird (www.bundeskunsthalle.de). (nrw-tn)



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