6. Februar 2010, Lifestyle, Wien

Wiener Modepalast räumt mit „Öko-Look“-Vorurteilen auf

Österreichs aufregendste und mit 130 Labels größte Verkaufsausstellung für Mode, Schmuck und Accessoires freut sich aufs Wiener MAK. Vom 23. bis 25. April 2010 wird das Haus am Stubenring dem MODEPALAST ein Ambiente bieten, das seinem Namen alle Ehre macht: Street Couture, Ready to Wear und – neu! – ökologische Mode werden auf herrschaftlichen 1.500 Quadratmetern in Szene gesetzt. Die Standarchitektur in der unteren Ausstellungs-halle gestaltet das Wiener Designstudio Walking Chair.

Dank neuer Catwalk-Formate, eines „Speaker’s Corner“, Vorträgen mit Schlüsselfiguren der Szene sowie Side Events im Stadtraum ist der MODEPALAST eine Plattform für Networking ebenso wie für den Diskurs über Mode und angrenzende Disziplinen: Spaß an der Sache mit Ernsthaftigkeit zu verbinden, ist ein Markenzeichen der Veranstaltung. Mit dem Schwerpunkt auf nachhaltig produzierter Mode steht in diesem Jahr ein Thema im Zentrum, das DesignerInnen wie KonsumentInnen in den kommenden Jahren beschäftigen wird. Labels wie RoyalBLUSH, ica watermelon, Magdalena Schaffrin oder Daniel Kroh aus Deutschland und heimische Brands wie STEINWIDDER, MASI oder kontiki räumen mit Vorurteilen zum „Öko-Look“ auf und zeigen grüne Mode im Kontext aus Vision und Verantwortung.

„Unser Ziel ist es, hier einen Imagewandel einzuleiten“, so Cloed Baumgartner und Jasmin Ladenhaufen, die Initiatorinnen des Events. „Der MODEPALAST hat sich nachhaltigen Konsum und lokales Einkaufen von Anfang an auf die Fahnen geschrieben. Wir halten das unmittelbare, regionale Handeln und Produzieren für besonders wichtig – schon immer war diese Messe ein Treffpunkt für kleinere Marken.“

Handverlesene Aussteller – Mode auch für Männer und Kinder. Über zweihundert Labels aus dem In- und Ausland hatten sich für die Teilnahme am MODEPALAST beworben, rund die Hälfte von ihnen wird im April dabei sein. Die Auswahl traf eine Jury aus Medienvertretern und Modefachleuten. Wesentliches Kriterium war ein jeweils kohärenter, eigenständiger Stil und natürlich die gestalterische Qualität. Zudem wurde darauf geachtet, einen guten Mix aus Mode, Schmuck und Accessoires, österreichischen wie internationalen Designern und verschiedenen Stilen zu gewährleisten.

Vielversprechendes kommt aus Deutschland: THE OFFER mit Von Bardonitz und TATA CHRISTIANE. Spannendes bieten auch goyagoya und Codierbar?! – ein Label, das die Ausrichtung des MODEPALAST auf Männermode unterstreicht -, Mio Animo und Anne Gericke (Schmuck). Auch der Osten hält mit Kollektionen von Ana Kujundžić (HR), Baiba Ripa (LT), Studio B3 (PL), konsanszky (HU) und V&P (BG) wieder einige Verheißungen bereit.

Österreichische Newcomer sind in diesem Jahr unter anderen meshit und BuaMädscha. Letztere zeigen, dass auch Kinderkollektionen in diesem Jahr Platz beim MODEPALAST finden. Etablierte österreichische Brands und „Stammgäste“ der Modemesse sind gleichfalls am Start. Darunter ulliKo, km/a, art point, Maronski, Marcel Ostertag, Martina Rogy, Ina Kent und mangelware. (modepalast wien)



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