15. Februar 2010, Reiseveranstalter

Pilgern zum Adam’s Peak im Hochland von Sri Lanka

Für die einen war es Adam, der seine Fußspuren nach der Vertreibung aus dem Paradies hinterließ. Für andere stammt der „Fußabdruck“ von Buddha oder der Göttin Shiva. Welcher der Überlieferungen man auch glaubt – sie machen den Adam’s Peak seit über tausend Jahren zu einem der wichtigsten Pilgerorte Sri Lankas. Jedes Jahr zwischen Dezember und Mai finden die Wallfahrten statt. Besonders groß ist der Andrang am Berg im Januar und Februar. Auch Touristen finden zunehmend den Weg auf den über 2.200 Meter hohen Gipfel. Dabei ist eine Wanderung inmitten des nächtlichen Pilgerstroms ein einmaliges Erlebnis, weiß Sabine Wittmann, Bereichsleiterin für den Indischen Ozean beim Reiseveranstalter FTI. „Die Pilgerroute ist während der Wallfahrtssaison von Lichterketten beleuchtet. Das Ziel ist es, oben anzukommen, wenn die Sonne über dem Hochland aufgeht. Bei klarem Wetter ist sogar die 70 Kilometer entfernte Hauptstadt Colombo zu sehen.“

Die Pilger-Wanderung startet in dem keinen Ort Dalhousie in der Nähe des Tee-Ortes Hatton. Von dort aus geht es in zahllosen Treppenstufen sieben Kilometer hinauf zum Gipfel. Fromme Wallfahrer nehmen einen längeren und beschwerlicheren Weg. Sie sind überzeugt, dass größere Anstrengung größeren Verdienst bedeutet. „Man sollte spätestens um zwei Uhr nachts starten, um den Weg rechtzeitig zum Sonnenaufgang zu bewältigen“, rät Sabine Wittmann. Je nach Lauftempo benötigen die Pilger zweieinhalb bis vier Stunden. Einpacken sollte man warme Kleidung, denn auf über 2.000 Meter Höhe kann es nachts frisch werden. Der Fußabdruck selbst befindet sich in dem buddhistischen Kloster auf dem Gipfel.

Die Besteigung lässt sich mit einem Besuch des Hochlandes und seiner Teeplantagen verknüpfen. Eine Unterkunft mit besonderem Charme ist die Tea Factory in der Nähe von Nuwara Eliya. Sie wurde 1992 von einer Teefabrik in ein Fünf-Sterne-Hotel umgebaut wurde und thront inmitten von Teefeldern auf über 2.000 Meter Höhe. Wer von der Westküste aus zum Adam’s Peak starten möchte, dem empfiehlt Sabine Wittmann das 4,5-Sterne-Hotel The Blue Water in Wadduwa. Es wurde vom singhalesischen Star-Architekten Geoffrey Bawa entworfen.

Mit seinem breiten Programm ist FTI seit mehreren Jahren Marktführer auf der Insel. Das Hotel- und Rundreiseangebot wird durch spezielle Angebote für Ayurveda-Kuren ergänzt. (fti)



» Diesen Artikel via Mail weiterempfehlen





Das könnte Sie auch interessieren:

Weitere Beiträge zum Thema: