17. Februar 2010, China

Chinesen heißen das Jahr des Tigers willommen

Am 14. Februar begann für die Menschen in China das Jahr des Tigers. Zum wichtigsten Familienfest reisten Millionen von Chinesen zurück in ihre Heimatdörfer um dort das neue Jahr zu begrüßen. Am 15. Tag des neuen Jahres endeten die Feierlichkeiten mit dem Laternenfest und farbenfrohen Drachen- und Löwentänzen durch die Straßen.

Das chinesische Neujahrsfest, oder auch Frühlingsfest genannt, hat für die Chinesen eine so große Bedeutung wie für den westlichen Kulturkreis die Zeit um Weihnachten und Silvester. Es richtet sich nach dem traditionellen chinesischen Bauernkalender und beginnt mit dem ersten Neumond des neuen Mondjahres. Dadurch gibt es für den Neujahrstag der Chinesen auch kein fixes Datum wie im westlichen Kalender.

Die Astrologen in Fernost schreiben dem Tiger folgende Eigenschaften zu: „Tiger sind sensible, emotionale und nachdenkliche Menschen. Allerdings neigen sie auch zu Ungeduld. Tiger haben Mut zum Risiko und sind sehr erfolgsorientiert. Tiger sind misstrauisch stehen aber auch für Tapferkeit. Sie sind die geborenen Anführer.“

Der Legende nach lud Buddha einst alle Tiere zu einem Fest ein. Es kamen nur zwölf Tiere. Das erste Tier war die Ratte (Maus), ihr folgten der Büffel (das Rind), der Tiger, der Hase, der Drache, die Schlange, das Pferd, das Schaf, der Affe, das Huhn, der Hund und schließlich das Schwein. Jedes Tier bekam ein Jahr geschenkt und er benannte es nach ihm; ganz in der Reihenfolge, in der sie gekommen waren. So ist seitdem jedes Jahr von den Merkmalen eines der zwölf Tiere gekennzeichnet. (FVA China)



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