9. März 2010, Weserbergland

Die Schätze der Skythen und Hunnen auf Schloss Bevern

Erstmals in Europa zeigt das Weserrenaissance Schloss Bevern vom 27. März bis 24. Oktober 2010 in der Ausstellung „Das Silberne Pferd“ unbekannte Schätze aus der Frühzeit archäologischer Forschung zwischen Schwarzem Meer und Kaukasus.

Auf der Suche nach Abenteuern zog es gegen Ende des 19. Jahrhunderts Ingenieure, Geologen, Naturforscher und Ärzte in den unbekannten Süden Russlands, wo sie den Zaren als Fachkräfte zum Landesausbau dienten. Von ihren Reisen als Souvenir mitgebrachte Altertumsfunde veranlassten in der Folge die Archäologen dazu, den versunkenen Kulturen in diesem weitgehend noch unerforschten Land erste Geheimnisse zu entlocken.

Unter den Tataren hießen sie nur die „Totengräber“, aber was die Archäologen in der Fremde entdeckten, was sie dabei erlebten und in ihren Tagebüchern festhielten, das ist der wahre Schatz, die Geschichte hinter der Geschichte. Nicht nur das Gold und das Silber, die Waffen und der Schmuck, sondern auch die Dinge des täglichen Lebens der Skythen, Sarmaten und Hunnen, die größtenteils noch nie präsentiert worden sind, liefern ein Abbild dieser waghalsigen und schweißtreibenden Forschungsexpeditionen.

Nach den „Balten“ (1988), „Schätze der Ostgoten“ (1995) und „Vandalen“(2003) ist „Das Silberne Pferd“ nun schon die vierte große Ausstellung, die im Schloss Bevern stattfindet. Zu den ersten drei Ausstellungen kamen über 90.000 Menschen in das Weserbergland. (Weserbergland Tourismus)



» Diesen Artikel via Mail weiterempfehlen

Themen:





Das könnte Sie auch interessieren:

Weitere Beiträge zum Thema: