23. März 2010, Frankfurt/Main

Museum der Weltkulturen zeigt Kunst aus Sri Lanka

Vom 27. März bis 24. Oktober 2010 zeigt das Museum der Weltkulturen – Galerie 37 Malerei, Grafik, Fotografien, Skulpturen und Installationen von etablierten wie aufstrebenden srilankischen Künstlerinnen und Künstlern, darunter Jagath Weerasinghe, Anoli Perera, Upali Ananda und Bandu Manamperi. Vier Jahre forschten und arbeiteten die Kuratorinnen Dr. Sylvia S. Kasprycki und Dr. Doris I. Stambrau an der Ausstellungskonzeption. Das Ergebnis ist die erste umfassende Werkschau srilankischer Gegenwartskunst in Deutschland. Tobias Bandara, Promotion Manager vom Sri Lanka Tourism Promotion Bureau in München: „Wir freuen uns sehr, dass die in Europa bislang wenig bekannte srilankische Kunst nun in einer solchen Bandbreite der deutschen Öffentlichkeit vorgestellt wird. Gleichzeitig hoffen wir, dass viele Menschen die Gelegenheit nutzen, sich einen Eindruck unserer lebendigen Kunstszene zu verschaffen.“.

Die zeitgenössische Kunst Sri Lankas steht in einer Tradition bildnerischen Schaffens, das nicht nur auf ein reiches lokales Kulturerbe zurückgreift, sondern in der Auseinandersetzung mit der europäischen Kunstentwicklung schon früh eine eigenständige Moderne entwickelte. Den Schwerpunkt von „KunstVoller Widerstand“ bilden Arbeiten des letzten Jahrzehnts, einer Periode, die von der innovativen Erprobung neuer Genres, Materialien und Ideen geprägt ist. Ein zentraler Aspekt der Werke ist die Problematik, traditionelle Werte und persönliche wie kulturelle Identität mit den Anforderungen der Gegenwart in Einklang zu bringen und die damit verbundenen Konflikte zu bewältigen. (Sri Lanka Tourism Promotion Bureau)



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