26. März 2010, Deutsche Bahn

Bahn schreibt Rahmenvertrag über 200 Dieselstreckenlokomotiven aus

Die Deutsche Bahn hat jetzt eine europaweite Ausschreibung eines Rahmenvertrages über 200 Dieselstreckenlokomotiven gestartet. Die neuen Lokomotiven sollen in Deutschland zugelassen werden und müssen zugleich eine Zulassungsfähigkeit in alle Nachbarländer Deutschlands und für Italien aufweisen. Auch bei dieser Ausschreibung verfolgt die DB ihre „Plattform-Strategie“ bei der Neubeschaffung von rollendem Material. Die Dieselstreckenlokomotiven sollen aufgrund ihrer technischen Spezifikation so ausgelegt sein, dass sie sowohl bei DB Regio im Regional- als auch bei DB Schenker Rail im Schienengüterverkehr einsetzbar sind. Die neuen Lokomotiven müssen von der Industrie gebaut, zugelassen und geliefert werden.
„Wir setzen die Modernisierung unserer Fahrzeugflotte fort und investieren in die Zukunft. Davon profitieren insbesondere unsere Kunden“, erklärte Dr. Rüdiger Grube, Vorstandsvorsitzender der DB AG. Jährlich investiert die DB rund eine Milliarde Euro in neue Fahrzeuge, modernisiert sukzessive die Flotte und sichert Arbeitsplätze in der Wirtschaft.

Die neuen Lokomotiven müssen als eine technische Grundanforderung eine Höchstgeschwindigkeit von mindestens 140 Stundenkilometern aufweisen. Zudem sollen sie fünf Doppelstockwagen von je 55 Tonnen und einen Steuerwagen von je 60 Tonnen auf gerader Ebene ziehen können. Weiterhin müssen die Fahrzeuge die Anforderung an Wendezugfähigkeit und Mehrfachtraktionssteuerung erfüllen. Die Dieselmotoren müssen den dann geltenden gesetzlichen Schadstoffnormen entsprechen. Die neuen Lokomotiven sollen die über 20 Jahre alten Baureihen 215 bis 225 ersetzen. (Deutsche Bahn)



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