27. März 2010, Ruhrgebiet

Erste Biennale für internationale Lichtkunst bei der RUHR.2010

„Open light in private spaces“ ist der Titel der weltweit ersten Biennale für Internationale Lichtkunst, die vom 28. März bis 27. Mai im Rahmen der Kulturhauptstadt Europas RUHR.2010 stattfindet. 60 Einwohner aus Bergkamen, Bönen, Fröndenberg, Hamm, Lünen und Unna öffnen ihre privaten Räumlichkeiten für die Werke international renommierter Künstler, die Licht als Werkstoff verwenden. Die Biennale erlaubt so auf der einen Seite einen Blick auf die heutige Lebens-, Arbeits- und Wohnkultur im östlichen Ruhrgebiet. Auf der anderen Seite sind eigens geschaffene Arbeiten sowie Leihgaben aus Galerien, Privatsammlungen und Museen zu sehen, die in einen neuen Kontext gestellt werden.

Im Hauswirtschaftsraum einer 82-jährigen Dame in Bergkamen zeigt Joseph Kosuth zum Beispiel ein Leuchtschriften-Werk, in einem Kinderzimmer ist das Werk „Medium Chromo Quartz 1″ von Sylvie Fleury zu sehen und im Dachstuhl eines Bestattungsinstitutes erwartet die Besucher die Lichtinstallation „Moon Dust“ von Spencer Finch – ein maßstabsgetreues, dreidimensionales Modell des atomaren Aufbaus des Mondes.

An Tagen mit geradem Datum sind die privaten Räumlichkeiten in Unna, Fröndenberg und Bönen geöffnet. An Tagen mit ungeradem Datum die privaten Räumlichkeiten in Hamm, Lünen und Bergkamen. Täglich außer mittwochs werden vom Hauptbahnhof in Unna aus Bustouren zu ausgewählten private spaces in jeweils einer Stadt angeboten. Die Biennale-Tickets berechtigen zur kostenlosen Nutzung der Busse. Weitere Infos und Möglichkeiten zur Ticketbestellung gibt es im Internet. Internet: www.biennale-lichtkunst.de. (nrw-tn)



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