27. März 2010, Berlin

Gestärkte Kooperation der NS-Gedenkorte im Raum Berlin

Kulturstaatsminister Bernd Neumann hat anlässlich der Konstituierung der Ständigen Konferenz der Leiter des NS-Gedenkorte im Berliner Raum betont: „Die formelle Einrichtung der Ständigen Konferenz ist ein wichtiger Schritt hin zu einer engeren Kooperation zwischen den NS-Gedenkorten im Raum Berlin. Mit der Errichtung dieses Gremiums, die von meinem Haus initiiert wurde, wird es nicht nur zu einer besseren Vernetzung der Erinnerungsorte kommen. Sie wird vor allem dazu beitragen, die Aufarbeitung und das Gedenken weiter zu intensivieren, um der gesamtstaatlichen Verantwortung des Gedenkens an die Opfer der NS-Verbrechen Rechnung zu tragen. Mit der finanziellen Unterstützung, die der Bund für Personal- und Sachkosten der Ständigen Konferenz leistet, soll besonders die Kontinuität der Gedenkstättenarbeit ohne zusätzlichen bürokratischen Aufwand gewährleistet werden.“

Mit einem Mitgliedertreffen wurde die Ständige Konferenz offiziell eingerichtet und kann nun ihre Arbeit aufnehmen. Dazu gehört die verstärkte Kooperation unter den NS-Gedenkorten, eine enge Abstimmung bei der Planung und Durchführung von Veranstaltungs- und Ausstellungsprojekten sowie die bessere Vernetzung des Service-Angebots.

Zu den Mitgliedern der Ständigen Konferenz gehören die Leiter der Stiftung Topographie des Terrors, des Hauses der Wannsee-Konferenz, der Gedenkstätte Deutscher Widerstand, der Stiftung Denkmal für die ermordeten Juden Europas sowie der Gedenkstätte und des Museums Sachsenhausen. Den Vorsitz der Ständigen Konferenz übernimmt im jährlichen Wechsel jeweils ein Leiter dieser Einrichtungen, wobei die koordinierende Assistentenstelle beim jeweiligen Vorsitzenden angesiedelt ist. Den ersten Vorsitz hat der Leiter des Hauses der Wannsee-Konferenz übernommen. (Presse- und Informationsamt der Bundesregierung)



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