29. März 2010, Washington D.C.

Museum über deutsche Auswanderer in Washington eröffnet

Washingtons jüngste Kulturstätte heißt German-American Heritage Museum. Ende März 2010 war feierliche Eröffnung in dem viktorianischen Gebäude in Washingtons lebhaftem historischen Bezirk Penn Quarter. Es ist das erste Deutsch-Amerikanische Museum der German-American Heritage Foundation (GAHF) in den Vereinigten Staaten. Unterstützt von herausragender zukunftsweisender Multimedia-Technik und historischen Überlieferungen erzählt das Museum die Geschichte der Amerikaner deutscher Abstammung und ihren Beitrag zum Aufbau der USA. Das Museum wirbt mit großen Namen von Friedrich Wilhelm von Steuben bis Levi Strauss, von Carl Schurz und Adolf Cluss bis Babe Ruth. Darüber hinaus gibt es Informationen zu deutscher Musik in den USA, deutschen Clubs, zu Sendungen von Deutsche Welle und zu Reisen ins heutige Deutschland, zusammengestellt von der Deutschen Zentrale für Tourismus.

Das zum Museum umfunktionierte historische Gebäude Hockemeyer Hall in der zentral gelegenen 719 Sixth Street ist selbst ein Stück Geschichte. Gebaut wurde es 1888 von John Hockmeyer, einem deutschen Einwanderer, der es in Amerika zum erfolgreichen Kaufmann gebracht hatte. Die GAHF erwarb es am 17. Oktober 2008. Neben den Ausstellungsräumen wurde ein Auditorium mit 60 Plätzen für Lesungen, Präsentationen und kleinere Konferenzen eingerichtet.

Das neue Museum unterhält Partnerschaften mit Institutionen wie Deutsche Zentrale für Tourismus in New York (germany-tourism.de), Ballinstadt-Museum in Hamburg (ballinstadt.de), German-American Emigration Center, Bremerhaven (dab-bremerhaven.de), Deutsche Welle (dw-world.de), German Information Center Washington (germany.info) und American Association of Teachers of German (aatg.org). (Capital Region USA)



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