30. März 2010, Deutschland

Ostern gibt es immer mehr Eier aus dem Ausland

Immer mehr der in Deutschland verspeisten Eier stammen von Hühnern aus dem Ausland: Im Jahr 2009 wurden nach vorläufigen Berechnungen des Statistischen Bundesamtes (Destatis) insgesamt 7,0 Milliarden Eier im Wert von 540,7 Millionen Euro aus dem Ausland nach Deutschland eingeführt. Dies bedeutet eine Steigerung um rund eine Milliarde Eier oder 16,5% im Vergleich zum Jahr 2008.

Die deutliche Zunahme an Eierimporten ist im Zusammenhang mit dem Rückgang der Eierproduktion hierzulande im Jahr 2009 zu sehen: Vor dem Hintergrund des Verbots der konventionellen Käfighaltung ab 1. Januar 2010 haben die einheimischen Betriebe im Laufe des Jahres 2009 umgerüstet, dadurch weniger Legehennen gehalten und etwa eine Milliarde weniger Eier produziert als im Jahr 2008. Legt man den durch den Bundesverband Deutsches Ei e.V. für 2009 prognostizierten Pro-Kopf-Verbrauch von 214 Eiern zugrunde, so stammte etwa jedes dritte Ei in hiesigen Eierbechern oder Osterkörben aus dem Ausland.

Aus Deutschland ausgeführt wurden im Jahr 2009 1,6 Milliarden Eier und somit 9,1% weniger als im Jahr 2008. Der Wert dieser Ausfuhren belief sich auf 112,4 Millionen Euro, was einem Rückgang von 1,6% gegenüber dem Vorjahr entspricht, während der Wert der Einfuhren um 28,3% gestiegen ist. (Destatis/Statistisches Bundesamt)



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