31. März 2010, Mecklenburg-Vorpommern

Begehbares Bodenlabyrinth auf Kirchplatz Raduhn

Auf dem ehemaligen Hof der Dorfkirche Raduhn im mecklenburgischen Landkreis Parchim wurde 2008 ein begehbares Bodenlabyrinth angelegt. Labyrinthen haftet seit Hunderten von Jahren eine hohe Symbolkraft an. Im Mittelalter galt der Gang durch ein Labyrinth, gefüllt mit Gebeten, als eine Art Wallfahrt. Im Gegensatz zu einem Irrgarten führt im Labyrinth nur ein einziger Weg zur Mitte.

Das Bodenlabyrinth der Kirche zu Raduhn ist nach dem so genannten Chartres-Typ, dem klassischen Labyrinth des Christentums, angelegt. Der Weg zur Mitte auf dem Kirchplatz in Raduhn ist 400 Meter lang, er verläuft über elf Umgänge und 28 Wendungen. Ausführlichere Informationen unter www.pfarre-klinken.de/raduhn.htm. (TV Mecklenburg-Vorpommern e.V.)



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