1. April 2010, Reisebranche

ADFC plant Qualitätsprüfung auf der A4

Der Allgemeine Deutsche Fahrrad-Club (ADFC) wird Mitte Juli die A 40, den viel befahrenen Streckenabschnitt zwischen Dortmund und Duisburg, einer Qualitätsprüfung unterziehen. Neben dem Ruhrtalradweg könnte dies dann die zweite ADFC-Qualitätsradroute im Revier werden.

Nach einer vorsichtigen ADFC-Prognose wird der Ruhrschnellweg Bestnoten bei der Wegweisung und Oberfläche erhalten. Verbesserungsbedarf vermuten die Experten bei den Servicedienstleistungen und der Gastronomie an der Strecke. Nach der Umgestaltung erwartet der ADFC eine Verdreifachung der Verkehrsleistung. Heute fahren bis zu 140.000 Kfz pro Tag auf der A 40.

Mit der Zertifizierung des Ruhrschnellwegs reagiert der ADFC frühzeitig auf die steigende Bedeutung des Radverkehrs. „Da der Radverkehrsanteil auch in den kommenden Jahren steigen wird, ist es nur eine Frage der Zeit, bis sich Verkehrsplaner darum kümmern müssen, die heute für den Autoverkehr bedeutsame Hauptachse zur Radroute umzuwidmen“, sagt der ADFC-Bundesvorsitzende Karsten Hübener.

Die Prüfung der A 40 nimmt der ADFC am autofreien Tag „Still-Leben Ruhrschnellweg“ am 18. Juli 2010 vor. Mehrere erfahrene Routeninspektoren werden die 60 Kilometer des Ruhrschnellweges abfahren und metergenau dokumentieren. Die sieben ADFC-Infostände auf der Strecke markieren die jeweiligen Etappen. Mit den Ergebnissen gibt der ADFC den Entscheidungsträgern einen wirkungsvollen Maßnahmenkatalog an die Hand, um die Fahrradrouten im Ruhrgebiet praxisgerecht zu gestalten. (ADFC)



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