2. April 2010, Salzburger Land

Nationalpark-Wandern im Raurisertal

Mit über 295 km markierten Wanderwegen und Alpinsteigen ist das Raurisertal eines der größten Wandergebiete im Nationalpark Hohe Tauern. In den Sommermonaten sind rund 40 Almen und Berghütten bewirtschaftet. Die Kraft der Natur ist hier auf Schritt und Tritt spürbar, egal ob bei gemütlichen Almwanderungen oder hochalpinen Touren. Mit einem Nationalpark-Ranger entdecken Naturbegeisterte die schönsten Ecken im 30 km langen Haupttal mit seinen fünf Seitenarmen. Jedes der Seitentäler hat seinen eigenen Charakter: Eine reiche Sagen- und Legendenwelt rankt sich um das Forsterbachtal, in dem einst die „Wildfrauen“ gelebt haben sollen.

Das Gaisbachtal besticht durch seine bis ins 12. Jahrhundert reichende Geschichte. Die Säumer mit ihrem Saumhandel prägten das Seidlwinkltal mit dem 500 Jahre alten Rauriser Tauernhaus. Die Bartgeier, Gänsegeier und Steinadler ziehen im Krumltal ihre Kreise. Goldene Momente sind im „steinreichen“ Hüttwinkltal mit dem einzigartig schönen Talschluss Kolm Saigurn sicher. Hier werden auch geführte Nationalpark-Touren in den Rauriser Urwald, einen naturbelassenen alten Bergsturzwald mit über 80 dunklen Moortümpeln und 300-jährigen Fichten, angeboten. Beliebt sind die zahlreichen Themenwanderwege im Raurisertal: der Knappenweg, der Tauerngold-Erlebnisweg, der Gletscherschaupfad, der Mineralienweg und der Blumenwanderweg. Liftleichtes Wandern ist durch die Rauriser Hochalmbahnen möglich. Gipfelstürmer nehmen den Hohen Sonnblick mit dem höchsten Wetterobservatorium Europas ins Visier und natürlich die weiteren Dreitausender in der Goldberggruppe. (TV Rauris)



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