5. April 2010, Niederlande

Spezialitäten und Naschwerk – Maastricht lockt Leckermäuler

Die Limburger haben sich mit ihrer burgundischen Lebensart dem „Savoir-vivre“ verschrieben. Bei einem Bummel durch die Gassen Maastrichts wird dies schnell deutlich: Feinkostläden reihen sich an Waffelbäcker, Weinhandlungen an elegante Modeboutiquen. Nach köstlichen Souvenirs muss der Besucher nicht lange suchen.

Im Spezialitätengeschäft „Adriaan de Smaakmaker“ gibt es außergewöhnliche Sorten Essig, Senf und Marmelade – alles hausgemacht. Der Kräutersenf zum Beispiel ist längst weit über die Grenzen Maastrichts bekannt, und der Geruch von frisch gekochter Marmelade lockt viele Menschen in den Laden in der St. Pieterstraat. Geröstete Erdnüsse hingegen verströmen ihren Duft in der Wolfstraat. Seit 123 Jahren ist „Blanche Dael“ über die Landesgrenzen hinaus für die knackigen Delikatessen bekannt. Handgemachtes Brot aus traditionell gemahlenem Mehl erwartet die Besucher der „Bisschopsmolen“ an der Stenenbrug. Erbaut zwischen dem 16. und 18. Jahrhundert, ist die älteste Wassermühle der Niederlande noch immer in Betrieb. In der Bäckerei wird Neugierigen gezeigt, wie der traditionelle Limburger „Vlaai“ hergestellt wird – nach Anmeldung können Gruppen die herrlichen Kuchen auch selbst backen.

Wer von den regionalen Spezialitäten nicht genug bekommen kann, sollte einmal beim Fremdenverkehrsbüro (VVV) Maastricht vorbeischauen. Hier wird unter dem Titel „Hap & Stap“ eine Art kulinarische Schnitzeljagd angeboten. Eine hervorragende Art und Weise, Maastricht kennen zu lernen. Ein Fremdenführer vermittelt auf dem Weg von Restaurant zu Restaurant Wissenswertes über die Stadt. An der Führung können Gruppen von bis zu 20 Personen teilnehmen. (NBTC)



» Diesen Artikel via Mail weiterempfehlen





Das könnte Sie auch interessieren:

Weitere Beiträge zum Thema: