8. April 2010, Bangkok

Ausnahmezustand in Bangkok

Aufgrund der aktuellen Demonstrationen in Bangkok und der Stürmung des Parlaments durch die außerparlamentarische Opposition hat Premierminister Abhisit am 7. April den Ausnahmezustand über die Hauptstadt Bangkok und die umliegenden Provinzen verhängt. Eine Ausgangssperre besteht nicht, und nur wenige Teile der Stadt sind direkt von den bislang friedlich verlaufenen Demonstrationen betroffen.

Einschränkungen bestehen für das Viertel um die Ratchaprasong Road, das von Demonstranten blockiert wird. Damit ist der Zugang zu den anliegenden Hotels und Einkaufszentren behindert. Hier befinden sich beispielsweise die CentralWorld und das Siam Paragon sowie das Four Seasons Bangkok und das Grand Hyatt Erawan.

Nach wie vor besteht in Bangkok keine Gefährdung für Touristen. Das Deutsche Auswärtige Amt bestätigt, dass Reisen nach Bangkok uneingeschränkt möglich sind und empfiehlt, Demonstrationen und sonstige größere Menschenansammlungen zu meiden. Beide Flughäfen der Hauptstadt operieren normal. Außer Bangkok sind keine anderen Teile des Landes von den Demonstrationen betroffen.

Weitere Informationen zur aktuellen Lage in Thailand sind auf der Website des Deutschen Auswärtigen Amtes unter www.auswaertiges-amt.de und des Thailändischen Auswärtigen Amtes unter www.mfa.go.th abrufbar. (Thailändisches FVA)



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