12. April 2010, Russland

Überlebende des Lawinenunglücks in Russland geborgen

Bei dem Lawinenunglück in Russland hat es weniger Tote gegeben, als bisher angenommen. Elf Gäste, drei Bergführer und drei Mann Besatzung im Hubschrauber waren am 11. April zum Heliskiing unterwegs, darunter neun deutsche Gäste aus Bayern, Baden-Württemberg und Nordrhein-Westfalen sowie zwei deutsche Bergführer. Als die Lawine sich löste, befand sich die Gruppe im Hang. Die Lawine begrub einige Skifahrer sowie den Hubschrauber, der unten auf die Gruppe wartete.

Zur Zeit werden noch neun Personen vermisst, darunter fünf Deutsche, ein russischer Bergführer, ein russischer Skifahrer sowie zwei Mann der Hubschrauber-Besatzung. Der russische Pilot sowie ein Sportler sind verletzt und befinden sich im Krankenhaus, ein belgischer Teilnehmer, die beiden deutschen Bergführer und drei weitere Gäste sind wohlauf.

Die Wintersportgruppe, die ihre Reise über Flory Kern Ski-Berge-Abenteuer gebucht hatte, wurde während ihrer Tour von einer Lawine überrascht. Die Lawine verschüttete einige Skifahrer sowie den Hubschrauber, der unten auf die Gruppe gewartet hatte. Der Unfall ereignete sich ca. 70 Kilometer entfernt von Elizovo.

Für Angehörige wurde eine Hotline unter 0800 999 24 24 eingerichtet, unter der laufend neue Informationen zum Unfall und zum Verbleib und der Betreuung von Familienangehörigen abgerufen werden können. Sofort nach Bekanntwerden des Unfalls wurde ein Expertenteam zur Unfallstelle entsandt, um die Rettungsmaßnahmen zu koordinieren und professionelle medizinische Erstversorgung sicher zu stellen. (Flory Kern)



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