16. April 2010, Frankreich

Die unbekannten Seiten des Impressionisten Jean-François Millet

Vom 18. Juni bis 5. September 2010 zeigt das Kunstmuseum Thomas-Henry in Cherbourg die Ausstellung „Millet, in der Morgendämmerung des Impressionismus“. Sie zeigt einen bisher unbekannten Aspekt des Malers – die Landschaft in Bildern, Zeichnungen und Pastellskizzen. Die Leihgaben stammen aus Museen in aller Welt. Unter Anderem wird auch das Bild „Die Kirche von Gréville“, exklusiv vom Musée d’Orsay zur Verfügung gestellt, zu sehen sein.

Kontakt: +33 (0)2 33 23 39 30. www.ville-cherbourg.fr. Öffnungszeiten: 10-12.00 Uhr und 14-16.00 Uhr, täglich außer sonntags morgens und montags morgens. Eintritt frei.

Bis Oktober 2010 ist im Geburtshaus des Malers in Gréville-Hague die Ausstellung „Über das Angelusgebet“ zu sehen. In der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts zierte das 1857 entstandene berühmte Bild „Das Angelusgebet“ Kuchendosen, Trinkschalen und Kalenderseiten. Eine kollektive posthume Hommage an Millet? Oder außergewöhnliches Schicksal eines Bildes über die Arbeit auf dem Feld, in dem sich Frankreich einfach nur wiedererkannt hat? Kunstwerke wurden schon immer kopiert, interpretiert, reproduziert, aber nur selten mit einer solchen Beharrlichkeit. Also, warum Millet? Warum gerade dieses Werk? Als Ergänzung wird ein Film (in englischer und deutscher Sprache) über das Leben und das Wirken jenes Künstlers gezeigt, der Van Gogh so beeindruckt hat. (A Tout France)



» Diesen Artikel via Mail weiterempfehlen

Themen:





Das könnte Sie auch interessieren:

Weitere Beiträge zum Thema: