19. April 2010, Franken

Aschaffenburg zeigt die Ausstellung „Sport in der Antike“

Mit der Sonderausstellung „Sport in der Antike“ (bis 10. Oktober 2010) zeigt das Pompejanum in Aschaffenburg Meisterwerke der Staatlichen Antikensammlungen und Glyptothek München. In der griechischen Antike galt Sport als anspruchsvolle Freizeitbeschäftigung, die freien Bürgern vorbehalten war. Bei den gesamtgriechi-schen Wettbewerben konnte man sich mit den Athleten anderer Städte in sportlichen Disziplinen, aber auch im musischen Bereich messen.

Nur bei diesen Spielen – etwa in den bedeutenden Heiligtümern von Olympia und Delphi – fanden alle Griechen zusammen. Vasen, Bronzen, Terrakotten und Münzen zeigen elegante Diskus- und Speerwerfer, blutende Boxer und ringende Kraftprotze und lassen die Wettkämpfe lebendig werden. Darstellungen von Wagenrennen und schönen Leierspielern illustrieren die Vielfalt der Disziplinen.

Ziel eines jeden Athleten war es, den Siegespreis in seine Heimatstadt mitzunehmen. Im Vordergrund stand die Ehre. Ewigen Ruhm verschafften den Siegern nicht zuletzt lebens-große Statuen, die – in der Ausstellung vertreten durch Abgüsse – in Heiligtümern und in der Heimatstadt aufgestellt wurden. Infos: Pompejanum Aschaffenburg, Telefon 06021/218012 (www.antike-am-koenigsplatz.mwn.de). (Tourismusverband Franken)



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