19. April 2010, Ibiza, Indonesien, ZeitReisen

Inselhüpfen: mit dem Frachtsegler um die Balearen

Mit dem ältesten, erhaltenen Frachtensegler Spaniens die Balearen ansteuern. Mallorcas mittelalterliche Fluchtburgen erkunden. Auf der roten Erde Ibizas den Geist der Hippie-Bewegung atmen und von den Klippen Formenteras nach Afrika spähen. In Indonesien unter den blauen Segeln der ‚Moana’ durch drei Zeitzonen des wohl größten Inselstaats hüpfen. Zu Reisterrassen und Tempelanlagen radeln und den Dschungel erobern – das ist Inselhüpfen in 2010.

Die Inseln Mallorca, Menorca, Ibiza und Formentera zählen zu den wohl beliebtesten Inseln Europas. Hier stechen Inselhüpfer diese Saison erstmals in See. Ihre schwimmende Unterkunft ist mit Fug und Planke als historisch zu bezeichnen. 1856 erbaut, trat der restaurierte Zweimast-Schoner „Isla Ebusitana“ kurze Zeit später seine Jungfernfahrt an.

Der deutschen liebstes Ziel: die Balearen mal von der Seeseite aus ansteuern
Start und Ziel der Reise ist Port d’Andratx auf Mallorca. Die massiven Eichen- und Pinienholzplanken der „Isla Ebusitana“ unter den Füßen, eine angenehme Brise auf der Haut und in der 450 Quadratmeter großen Segelfläche steuern maximal zwölf Inselhüpfer verteilt auf vier Gästekabinen nach Santa Eularia auf Ibiza. Per Pedale geht es zur Hippiehochburg in den hügeligen Norden Ibizas und mitten hinein in die bürgerlich spanische Küche der berühmten Tapasbars von Santa Gertrudis. Glanzpunkt der Etappen auf Formentera ist die Radtour nach El Pilar mit dem Leuchtturm La Mola, hinter dessen Rund die Klippen 140 Meter steil ab ins Meer fallen. Beim Bummel durch Menorcas malerische Hafenstädte oder beim Streifzug durch das UNESCO-geschützte Biosphären-Reservat kommen Freunde mediterranen Flairs ins Schwärmen. Die Besichtigung der Drachenhöhlen, Europas ausgedehntestes Höhlensystem, setzt einen würdigen Schlusspunkt auf der Reise. Ohne Zeitnot werden Tagesetappen von 30 bis 60 Kilometer bewältigt. Glasklares Meerwasser lockt zwischendurch zu erfrischenden Stopps.

Die fünf einwöchigen Touren zwischen dem 12. September und 10. Oktober 2010 kosten zwischen 990 und 1.490 Euro pro Person, je nach Belegung der Kabinen. Im Reisepreis enthalten sind die Übernachtungen an Bord, 3x Halb- und 4x Vollpension, geführte Touren, ein Trekkingbike, die mehrsprachige Reiseleitung, Kartenmaterial, Flughafentransfer und Eintrittskarten in Museen und historische Stätten.

Exotik zu Wasser und zu Land: ins farbenprächtige Herz Indonesiens reisen
‚Selamant pagi’ heißt ‚Guten Tag’ auf Indonesisch. Und insgesamt 16 gute Tage erwarten die Inselhüpfer auf der neuen Reise von Radurlaub ZeitReisen. Von Bali aus, das für seine saftgrünen Reisterrassen und seine traditionelle Handwerkskunst berühmt ist, bringt der traditionelle Zweimast-Motorsegler „Moana“ die Abenteurer auf die Vulkaninsel Lombok. Mächtige Urwaldriesen mit Lianen säumen die Pfade der Pedalisten, Herberge vieler Affen, Insekten und Reptilien. Bambusdschungel und Bananenplantagen sind auf Lombok ebenso beheimatet wie imposante Wasserfälle und massive Gebirgszüge. Nordöstlich der Insel liegen von Java-See umspült die drei Gili-Inseln. Ihre fischreichen Korallenbänke und sandreichen Strände sind weltweit bei Tauchern und Schnorchlern beliebt und locken zu ausgedehnten Badeaufenthalten. Ob auf den menschenreichen Märkten der Inselmetropolen oder in den abgelegenen Stelzendörfern der Insel Sumbawa – überall begegnen die überaus freundlichen Einheimischen Reisenden mit einer großen Portion Neugierde. Mit dem Besuch der drachenartigen Warane auf Komodo bricht der letzte Reisetag an.

Die bislang einzige Reise findet vom 12. bis 27. Juli 2010 statt. Im Reisepreis enthalten sind Vollverpflegung mit landestypischer Kost, Übernachtungen an Bord und an Land, eine mehrsprachige Reiseleitung, einheimische Führer und ein Mountainbike. Der 30 Meter lange und fast sieben Meter breite Rumpf der 2004 erbauten „Moana“ beherbergt neben Crew-Unterkünften fünf Gästekabinen mit Bad und Klimaanlage. (Radurlaub ZeitReisen)



» Diesen Artikel via Mail weiterempfehlen





Das könnte Sie auch interessieren:

Weitere Beiträge zum Thema: