22. April 2010, Texas

Einwanderungsgeschichte in den USA

Noch bis zum 11. September haben geschichtsinteressierte Reisende die Möglichkeit, auf der Insel Galveston bei Houston mehr über die Historie der Immigration nach Amerika zu erfahren. Die Ausstellung „Forgotten Gateway“ zeigt die elementare Rolle des Eilands vor der texanischen Küste für Einwanderer im Zeitraum zwischen 1845 und 1924. Mehr als 200 Ausstellungsstücke, authentische Erlebnisberichte und interaktive Schauplätze sowie Dokumente, Zeitungsartikel und Plakate dieser Zeit geben Besuchern einen umfassenden Einblick in die damaligen Umstände.

Galveston Island war einst der bedeutendste amerikanische Hafen für Immigranten aus aller Welt und damit das Tor zu einem ersehnten, neuen Leben. Diesen Hoffnungen, Träumen und Wünschen widmet sich die Schau im Besonderen. Darüber hinaus geht sie aber auch auf die Herausforderungen jener Zeit ein. Welchen Mut mussten die Einwanderer beweisen, welchen Schwierigkeiten sich stellen und welch strapaziösen Wege aus Asien, Europa sowie Zentral- und Südamerika auf sich nehmen. Diesen und weiteren Fragen geht die Ausstellung auf den Grund und zeichnet so ein neues Bild einer Einwanderungswelle, die lange vor der berühmten Ellis Island in New York begann.

Zu besichtigen ist die Ausstellung noch bis 11. September, täglich von 10 bis 18 Uhr, im Discovery Museum des Entertainment- und Kulturparks „Moody Gardens“ auf Galveston Island. Der Eintritt kostet für Erwachsene 8,95 US-Dollar, für Kinder und Senioren 6,95 US-Dollar. Weitere Informationen sind im Internet unter www.moodygardens.org/whats_new erhältlich. (FVA Houston)



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