22. April 2010, Freizeitparks, Mannheim

Erste „Rangerkidz“ im Luisenpark Mannheim ausgebildet

Die Spannung war groß am Wochenende, als die angehenden „Rangerkidz“ des Luisenparks von Parkdirektor Joachim Költzsch ihre Urkunden entgegennahmen. Eltern, Geschwister und Freunde hatten die angehenden kleinen „Park-Experten“ in die Grüne Schule begleitet, wo die Zeremonie stattfand. Bevor der Rangerkidz-Kuchen verspeist wurde, den Katerina Günter, eine der Initiatorinnen des Projekts Rangerkidz eigens und mit Rangerkidz-Logo gebacken hatte, galt es für die 12 Jungen und Mädchen noch, ihr Wissen unter Beweis zu stellen: Bei einem Quiz traten sie gegen ihre Eltern an – und gewannen natürlich „haushoch“.

An Ostern hatte das Team der grünen Schule des Luisenparks erstmals Kinder im Alter zwischen zehn und dreizehn Jahren zu kleinen Park-Rangern ausgebildet. Der größte Teil der Gruppe kam mit acht Kindern kamen aus Mannheim, aber auch die Orte Heddesheim, Schriesheim und Ludwigshafen sind bei der ersten Rangerkidz-Truppe vertreten, für die sich mehr als 40 Kinder aus der ganzen Region beworben hatten. Die teilnehmenden Kinder haben bei ihrer Ausbildung viel über artgerechte Tierhaltung gelernt. Sogar als „Gehege-Architekten“ hatten sie sich betätigt und insgesamt drei Modelle für eine artgerechte Tierhaltung gebaut: Ein Gehege für Zebramangusten, eines für mongolische Rennmäuse und eines für Lisztäffchen ist in liebevoller Kleinarbeit entstanden. Es wurde Sand „aufgeschüttet“, Zweige platziert, kleine Miniatur-Hecken „gepflanzt“, Fressnäpfe aufgestellt und für Möglichkeiten der Tierbeschäftigung gesorgt, die den Lebensraum möglichst nahe an den Bedingungen der freien Wildbahn halten. Auch im „Backstage-Bereich“ des Luisenparks waren die Rangerkidz unterwegs, für Besucher normalerwiese nicht zugänglich. Nach einer theoretischen Einführung mit Besichtigung der einzelnen Reviere war dann zupacken angesagt. In der Futterküche wurde die Fütterung vorbereitet und auch der Stall des Bauernhofs wurde ausgemistet. Am Ende des Kurses haben alle 12 Kids ihren Wissenstestsein mit Bravour bestanden.

Was die Rangerkidz im Rahmen ihrer Ausbildung gelernt haben, geben sie bei ihren Streifzügen durch den Luisenpark an interessierte Besucher weiter. Auch wollen sich die kleinen Park-Ranger dafür einsetzen, dass das Fütterungsverbot im Park eingehalten wird. Denn eines haben die Kinder gelernt: Die Tierpfleger im Luisenpark sorgen bestens für die Tiere und ein Füttern durch Besucher schadet ihnen. Wer ab sofort Genaueres über Tiere und Pflanzen im Luisenpark wissen möchte, wird von den Rangerkidz bestens aufgeklärt. Zu erkennen sind die kleinen Luisenpark-Experten an ihren grünen T-Shirts mit dem Rangerkidz-Logo. (Luisenpark Mannheim)



» Diesen Artikel via Mail weiterempfehlen

Themen: ,





Das könnte Sie auch interessieren:

Weitere Beiträge zum Thema: