6. Mai 2010, Posen (Poznań)

Günstiger Einkaufsbummel in der polnischen Stadt Posen

Schnäppchenjäger aufgepasst: Die westpolnische Metropole Poznań (Posen) lockt Touristen mit einem Wochenende der halben Preise. Viele Hotels, Restaurants und Cafés setzen den Rotstift an, andere touristische Angebote gibt es am 5. und 6. Juni sogar kostenfrei. Die tausendjährige Stadt an der Warthe hofft an dem Wochenende auch auf viele Besucher aus Deutschland. Poznań liegt nur drei Bahnstunden von Berlin entfernt und wird von mehreren deutschen Städten aus direkt angeflogen.

Poznań ist bislang vor allem als Messezentrum bekannt. Doch die dynamische Wirtschaftsmetropole besitzt zugleich eine der schönsten Altstädte in Polen und lockt Besucher mit einem reichen kulturellen Angebot. Fast ein Viertel der 560.000 Bewohner sind Studenten, entsprechend vielfältig ist dort das Nachtleben. Mediterran wirkt der Alte Marktplatz mit seinen pastellfarbenen Bürgerhäusern und dem prächtigen Renaissance-Rathaus. Er verwandelt sich in den Sommermonaten in die größte Wohnstube der Stadt, wo man noch bis spät in die Nacht in einem der Terrassencafés bei einem Bier oder Cocktail sitzt.

Die Stadt Anfang Juni zu entdecken lohnt sich für Besucher gleich mehrfach. Vom 4. bis 6. Juni kann man selbst in den Luxushotels der Stadt vergleichsweise preiswert übernachten. So kostet das Doppelzimmer im 5-Sterne-Hotel Sheraton nur rund 82 Euro, im neuen NH-Hotel kann man den Vier-Sterne-Komfort für etwa 66 Euro genießen und im Hotel Ibis für nur 23 Euro die Nacht im Doppelzimmer verbringen. Die Zauberformel „Posen zum halben Preis“ reduziert auch die Rechnung in Dutzenden von Restaurants und Cafés auf die Hälfte. Eine gute Gelegenheit also das vielfältige gastronomische Angebot rund um den Marktplatz zu testen, das von Altpolnisch bis Japanisch reicht.

Viele Museen der Stadt öffnen am Sonnabend ihre Pforten zum Nulltarif, am Sonntag zahlen alle Besucher dort Preise zwischen einem und zwei Euro. So kann man sich zum Beispiel im Nationalmuseum eine beeindruckende Sammlung Alter Meister aus Spanien oder zeitgenössische polnische Kunst anschauen. Wer an Kunst weniger interessiert ist, findet zahlreiche Alternativen. So gibt es die Möglichkeit, bei freiem Eintritt eine der größten und modernsten europäischen Brauereien zu besichtigen. Der Rundgang durch die Brauerei Lech endet stilecht mit einer Bierprobe. Auch das Palmenhaus, das zu den größten in Europa zählt, sowie die beiden Zoologischen Gärten der Stadt beteiligen sich mit halbierten Eintrittspreisen an der Aktion.

Bei kostenlosen Stadtführungen öffnen sich manche sonst verschlossene Tore. So haben Besucher die seltene Gelegenheit, durch die mittelalterlichen Kellergewölbe unter dem Marktplatz und durch das Dachgeschoss der Pfarrkirche zu streifen oder die normalerweise nicht zugänglichen Gemächer im letzten europäischen Kaiserschloss zu besichtigen. Das ursprünglich für Kaiser Wilhelm II. errichtete und heute als Kulturzentrum genutzte Posener Schloss feiert in diesem Jahr seinen 100. Geburtstag. Kostenlose Führungen gibt es auch zur Dominsel, wo vor mehr als 1000 Jahren die Geschichte der Stadt begann und wo sich die Grabmale der beiden ersten polnischen Könige befinden.

Informationen:
Auf der Website www.poznan.pl/zumhalbenPreis befinden sich detaillierte Informationen über die Aktion sowie die beteiligten Hotels und Restaurants. Die Angebote für Zimmer zum halben Preis sind begrenzt. Reservierungen sind direkt bei den beteiligten Hotels per E-Mail oder Telefon möglich. Für Fragen stehen zudem deutschsprachige Mitarbeiter der Touristeninformation unter der Rufnummer 0048-61-851 96 45 zur Verfügung. Poznań liegt knapp drei Bahnstunden von Berlin entfernt, Bahntickets gibt es ab 19 Euro pro Strecke. Infos: www.bahn.de Die polnische Fluglinie LOT verbindet Poznań mit Düsseldorf, Frankfurt und München. Infos: www.lot.com Allgemeine Auskünfte über Reisen nach Polen erteilt das Polnische Fremdenverkehrsamt in Berlin, www.polen.travel (Polnisches Fremdenverkehrsamt)



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