6. Mai 2010, Fluggesellschaften

Neue Anhaltspunkte für Suche nach Airbus-Flugschreiber im Atlantik

Knapp ein Jahr nach dem Absturz eines Air France-Airbus über dem Atlantischen Ozean gibt es neue Hoffnungen, dass die Flugschreiber der Maschine doch noch geborgen werden. Das Flugzeug war damals auf einem Nachtflug von Rio e Janeiro nach Paris unterwegs, als es vom Radar verschwand und über dem Meer abstürzte; 228 Menschen ließen ihr Leben. Die Gründe für das Unglück liegen bis heute im Dunkeln, die Bergung der Flugschreiber könnte zu wichtigen Erkenntnissen bezüglich der Unfallursache führen.

Die neuen Hoffnungen bei der Suche nach der Blackbox beruhen auf einer Auswertung der Aufnahmen, die U-Boote auf der Suche nach dem Flugschreiber-Signal im vergangenen Jahr machten. Mittels modernster, damals noch nicht zur Verfügung stehender Technik, konnte auf den Mitschnitten der französischen Marine nun das Klacken der Blackbox herausfiltriert werden.

Das Gebiet für die Suche nach den Flugschreibern grenzt sich damit auf 25 Quadratkilometer ein. Ob das technische Gerät jedoch auch geborgen werden kann, steht auf einem anderen Blatt. Bisher haben die Forscher keinerlei Anhaltspunkte, ob die exakte Fundstelle geortet werden und das Terrain für eine Bergung zugänglich ist. (RNO)



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