8. Mai 2010, Serbien

Backpacking in Serbiens Haupstadt

Belgrad rüstet auf: Backpacking ist nunmehr kein Problem mehr in Serbiens Hauptstadt. Ob selbstversorgt à la Ferienwohnung oder preisgünstiges Bed & Breakfast, dem „Städtetrip für den kleinen Geldbeutel“ steht bei einem Angebot von über 50 Hostels auch für Rucksacktouristen nichts mehr im Wege. Dabei gilt: Die Zeiten von Großraumunterkünften mit angestaubten Jugendherbergscharme sind vorbei.

Viele Angebote sind einfach-praktisch, aber jung-modern eingerichtet – und bieten neben Designdetails oder Wohnzimmeratmosphäre auch Passendes für den jungen Reisenden von heute wie etwa freien Internetzugang. Backpacker-Tipps und Adresslisten auch in englischer Sprache auf www.tob.co.rs in der Rubrik „Stay“.

Wer mit den Namen nichts anfangen kann und auch keinem Tipps nachgeht, der klickt einfach die Namen an – und schon erscheint in der rechten Spalte eine Kurzdarstellung mit Foto, Kontaktdaten, Umgebungsinfos, Öffnungszeiten und Zimmerangebot. Dann gilt es nur noch nach Wohngeschmack sowie Lage aussuchen und Kontakt aufnehmen. Dank niedrigem Preisniveau definitiv eine preisbewusste Übernachtungsalternative in der serbischen Donaumetropole. Damit mehr Geld im Portemonnaie bleibt, um jene Stadt zu erkunden, der von Lonely Planet immerhin bescheinigt wird, die „beste Partystadt“ überhaupt zu sein.

Paradebeispiel für die neue Hostel-Generation ist das Hostelche Hostel (www.hostelchehostel.com), das bei den HostelBookers Awards of Excellence 2010 mit „ranked top 3 property in Europe“ ausgezeichnet wurde. Im Übernachtungspreis ab 14 Euro sind in dem heimeligen kleinen Elf-Betten-Hostel unter anderem die Bettwäsche, WiFi und eine Kaffee-/Teebar zusatzkostenfrei inklusive. Und: Die Unterkunft liegt direkt an der Fußgängerzone Knez Mihailova unweit von Festung und Park Kalemegdan – also mitten im Belgrader Leben. Wer mehr auf Design steht, aber dennoch die Reisekassen schonen möchte, ist im Green Studio Hostel richtig (www.greenstudiohostel.com). Es ist wie Hostelche rund ums Jahr geöffnet und mit einer Klimaanlage ausgestattet. Eröffnet 2007 konnte der 4.000ste Gast schon in weniger als zwei Jahren begrüßt werden – obwohl das Hostel auch nur 18 Betten hat. Während des EXIT Festival ziehen die Preise zwar auf nach wie vor moderate 22-70 Euro an, aber in der Nebensaison schläft man im Mehrbettzimmer für gerade mal sieben, im Einzelzimmer für 23 Euro.

Kleiner Tipp für Tagesaktivitäten: Unter www.belgradealtguide.com kann man auch in deutscher Sprache Citytouren mit jungen Belgrader Studenten buchen. Die wissen nicht nur, wo man preiswert wohnen kann, sondern begleiten auch die etwas anderen Stadtführungen – Studenten- und Clubszene, Eventtipps und Kontaktbörse inklusive. (Nationale Tourismus Organistation Serbiens)



» Diesen Artikel via Mail weiterempfehlen





Das könnte Sie auch interessieren:

Weitere Beiträge zum Thema: