14. Mai 2010, USA

Reisehighlights an der Pazifikküste der USA

Seattle gehört nicht nur zu den attraktivsten und lebenswertesten Städten Amerikas, sondern zeichnet sich zudem durch eine besonders besucherfreundliche Lage aus. Es liegt auf der Hand, dass sich die Metropole im äußersten Nordwesten der USA hervorragend als Ausgangspunkt für größere Reisen eignet, nicht nur durch den äußerst sehenswerten Staat Washington, sondern entlang der Pazifikküste oder gar quer durch die gesamten USA – und auch nach Alaska und ins Nachbarland Kanada.

Für Reisende aus Europa ist Seattle einfach und bequem zu erreichen. Die Flugzeit ist kaum länger als die zur amerikanischen Ostküste, weil die Stadt im Direktflug normalerweise auf einer weiter nördlich verlaufenden Route über die Nordpolarregion angeflogen wird.

*****Ausgeschlafen nach Seattle*****

Am schnellstens ist Flug LH490 der Lufthansa, mit dem es ab Frankfurt nonstop in gut zehn Stunden nach Seattle geht. Dank des neunstündigen Zeitunterschieds ist es auf der Uhr noch immer Vormittag, wenn man in der grünen Metropole am Puget-Sund landet – eher ausgeschlafen als schlaflos, wie der Titel eines bekannten Films nahelegen würde.

Billiger wird das Flugticket, wenn man umsteigt – entweder innerhalb Europas (z.B. mit KLM/Air France und Icelandair) oder in den USA (mit United Airlines, Delta Air Lines, US Airways oder American Airlines). Mit dieser Einschränkung gibt es Hin- und Rückflug bereits unter 500 Euro. Am schnellsten sind noch die Umsteigeverbindungen via Amsterdam und mit Icelandair mit Flugzeugwechsel in der isländischen Hauptstadt Reykjavík – der Flughafen ist kompakt und die Umsteigezeiten dadurch angenehm kurz. Außerdem bietet Island noch die Möglichkeit zu einem interessanten Zwischenaufenthalt auf einer exotischen Insel.

*****Das Steuer selbst in der Hand*****

Wer nach alternativen Zielflughäfen sucht, sollte auf jeden Fall auch die Olympiastadt Vancouver im benachbarten Britisch-Kolumbien in Betracht ziehen. Die kanadische Metropole liegt weniger als eine Autostunde von der Grenze zum US-Staat Washington entfernt, und der grenzüberschreitende Verkehr ist in Mietfahrzeugen normalerweise kein Problem – lediglich Einwegmieten sind von einem Land ins andere nicht möglich.

Erlaubt sind sie hingegen bei den meisten Vermietern (gelegentlich sogar ohne Aufpreis) von einer Anmietstation innerhalb der USA zur anderen. Hier kann man also die Suche nach Flughäfen weiter ausdehnen – zum Beispiel ganz in den Süden der US-Westküste: Man mietet einen Pkw oder auch ein Wohnmobil im kalifornischen San Diego an und fährt auf dem legendären Küsten-Highway U.S. 101 über Los Angeles und San Francisco bis nach Seattle. Abstecher ins Landesinnere sind natürlich möglich. Ambitioniertere Selbstfahrer mit mehr Zeit können alternativ dazu (oder auch gleich im Anschluss) die gesamten USA durchqueren: Die Interstate 90 beginnt in Seattle und endet in Boston. Wahlweise kann man in Chicago auf die etwas weiter südlich verlaufende I 80 wechseln und gelangt so nach New York.

*****Auf Schienen kreuz und quer durch Amerika*****

Eisenbahnromantik in den USA kennt man eher aus alten Filmen. Zwar ist das Bahnreisen bei den automobil- und flugbegeisterten Amerikanern ein wenig aus der Mode gekommen, doch das nationale Bahnunternehmen Amtrak (www.amtrak.com) bietet im 21. Jahrhundert hochmoderne Reisezüge mit klangvollen Namen, die auf zahlreichen reizvollen Routen verkehren, zum Beispiel den Coast Starlight zwischen Los Angeles und Seattle oder den Empire Builder  zwischen Chicago und Seattle.

Besonders attraktiv für USA-Besucher aus dem Ausland: Nur ihnen werden die drei verschiedenen USA Rail Passes angeboten, und zwar mit drei verschiedenen Gültigkeitszeiträumen (15/30/45 Tage). Die Pässe berechtigen zu Bahnfahrten auf einem Sitzplatz in der 2. Klasse (Coach). Wer längere Strecken zurücklegt, kann in bestimmten Zügen und gegen Aufpreis auch Schlafwagenabteile hinzubuchen. Mit ein wenig vorausschauender Planung steht einer entspannten Bahnreise durch die USA dann nichts mehr im Wege.

*****Per Schiff zu Elchen und Eisbären*****

Als Stadt mit Zugang zum Meer wird Seattle selbstverständlich auch von großen Kreuzfahrtschiffen angelaufen. Insgesamt sechs große Linien mit elf Ozeanriesen bieten Rundreisen ab Seattle an, meist im benachbarten Pazifikraum und zum größten und nördlichsten Staat der USA, Alaska. So kann man etwa einen Urlaub in den unteren 48” Staaten noch um den 49. Staat ergänzen. Carnival, Celebrity, Holland America Line (HAL), Norwegian Cruise Line (NCL), Princess Cruises und Royal Caribbean International (RCI) stechen vom Port of Seattle aus mindestens je einmal wöchentlich zu meist siebentägigen Kreuzfahrten nach Alaska in See. Darüber hinaus führen einige der Linien auch kürzere oder längere Reisen im Programm, so dass jeder Interessent eine passende Kreuzfahrt finden dürfte, die sich an einen Urlaub in Washington „anhängen” lässt.

Zusätzliche Informationen, darunter auch einen Fahrplan für die kommende Sommersaison, gibt es auf der Website des Hafens, www.PortOfSeattle.com, unter der Rubrik Seaport. Hier wird auch die Anfahrt zu den Piers beschrieben.

*****Weitere Informationen*****

Weitere Informationen zu diesen Themen findet man (in englischer Sprache) auf den im Text genannten Websites. Reiseinteressierte, die allgemeine Fragen rund um den Evergreen State Washington haben, können sich an das Fremdenverkehrsamt des Bundesstaates wenden: Washington State Tourism, c/o Wiechmann Tourism Service GmbH, Scheidswaldstraße 73, D-60385 Frankfurt, Telefon +49 (0)69 25538 240, Telefax +49 (0)69 25538 100. Im Internet präsentiert sich der Staat Washington unter www.ExperienceWashington.com. – Die deutsche Pressemappe sowie Bildmaterial zum Staat Washington können bei der Pressestelle angefordert werden. (Washington State Tourism)



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