18. Mai 2010, Dertour, Nordamerika

Mit dem Rolling Home in Nordamerika unterwegs

„Wer Amerika oder Kanada mit dem Wohnmobil entdecken möchte, sollte seine Reise gut vorbereiten und schon bei der Planung einige Tipps beherzigen“, erklärt Horst Engel, Dertour Produktmanager für Wohn- und Campmobile in den USA und Kanada. „Wer sich nicht richtig informiert, macht eventuell Fehler, die das Urlaubserlebnis am Ende trüben können“, so Engel. Und Engel weiß, wovon er spricht. Der Frankfurter Reiseveranstalter Dertour ist Marktführer für Reisen nach Nordamerika und bietet im aktuellen Sommerkatalog verschiedene Campmobilanbieter mit mehr als 20 unterschiedlichen Modellen an.

„Schon die Auswahl des passenden Fahrzeugs ist sehr wichtig. Die Entscheidung hängt davon ab, wie viele Personen mitfahren, welche Route geplant ist, und wie viel Komfort gewünscht ist. Wer überwiegend in den Bergen wie den Rocky Mountains fahren möchte, sollte eher ein kleineres Modell wählen, das die engen Passstraßen leichter befahren kann.“ Auf der anderen Seite genießen die Reisenden bei langen Strecken mehr Komfort, wenn die Anzahl der Betten im Wohnmobil nicht komplett belegt sind. „Wenn vier Personen gemeinsam reisen, bietet sich ein Wohnmobil für fünf oder sechs Personen an, weil alle dann mehr Platz haben und sich wohler fühlen“, erklärt Engel.

Ganz wichtig für einen erlebnisreichen und entspannten Urlaub ist es darüber hinaus, nicht zu viele Meilen bzw. Kilometer pro Tag zu planen. „In den Bergen oder Nationalparks ist die Durchschnittsgeschwindigkeit eher gering, und auch so sollte immer Zeit für einen spontanen Abstecher in die Natur sein. Ein majestätischer Elch in der Dämmerung am See oder der Bryce Canyon im Morgenlicht sind unvergessliche Erlebnisse.

Nur wer Zeit eingeplant hat, kann solche wertvollen Momente erleben und genießen“, weiß Engel. Für USA-Einsteiger ist der Westen immer eine gute Entscheidung – die grandiosen Nationalparks wie Grand Canyon, Zion oder Yosemite, und als Gegensatz dazu die Mega-Metropolen Los Angeles, San Francisco und Las Vegas. Spezieller Tipp von Horst Engel: „Die vielleicht schönste Küstenstraße der Welt, den berühmten Highway No 1 entlang des Pazifik, sollte man immer von Nord nach Süd fahren. Nur so hat man die atemberaubende Aussicht auf den Pazifik und die Haltepunkte für Fotostopps auf der richtigen Straßenseite“.

10 Tipps für den gelungenen Urlaub mit dem Wohnmobil:

(von Horst Engel, Dertour Produktmanager für Wohnmobile USA und Kanada)
· Die Auswahl des Fahrzeugs richtet sich danach, wie viele Personen reisen, wie viel Komfort gewünscht ist und in welcher Region gefahren wird. Das Wohnmobil lieber etwas großzügiger auswählen, auch mit Kindern.

· Nicht zu viele Meilen/Kilometer planen! Mit dem Campmobil erreicht man eine Durchschnittsgeschwindigkeit von circa 80 km/h, in den Bergen oder Nationalparks weit weniger. Die Dertour Empfehlung liegt bei 1.400 bis 1.800 Kilometern pro Woche (ca. 900 bis 1.100 Meilen).

· In der Hochsaison sind die Kapazitäten der Vermieter oft knapp. Früh buchen oder auf attraktive Nebensaisonzeiten wie Mai und September ausweichen.

· Früh buchen lohnt sich generell durch viele Frühbuchervorteile der großen Veranstalter wie Dertour, ADAC Reisen oder Meier’s Weltreisen

· In den USA und Kanada muss der Kunde für jeden Kilometer bzw. jede Meile bezahlen. Im Dertour Katalog kann der Gast vorab Meilen- und Kilometerpakete buchen und so Geld sparen, weil diese stets günstiger als die Einzelpreise vor Ort sind.

· Vor der Fahrzeugübernahme ist eine Hotelübernachtung wegen der Ankunftszeiten und Transfers zu den Mietstationen obligatorisch.

· Für ein gängiges Wohnmobil in den USA und Kanada reicht der normale deutsche Führerschein der Klasse 3 bzw. B aus. Die Mitnahme eines internationalen Führerscheins ist trotzdem empfehlenswert.

· Ein Campmobil muss mit mindestens zwei Personen belegt sein. Eine Person sitzt am Steuer, die zweite Person hilft beim Rangieren.

· In der Hochsaison, besonders an den Wochenenden, sind die Campingplätze in den Nationalparks oft ausgebucht. Am besten auch diese vorab reservieren.

· Das Death Valley ist im Sommer für Campmobile gesperrt. Hier lohnt sich die Buchung eines Mietwagens in Las Vegas, um das Tal des Todes an einem Tag zu entdecken.

Preisbeispiele (Dertour Katalog USA/Kanada):

· 2 Wochen El Monte RV Wohnmobil ab/bis San Francisco inkl. Flug ab Deutschland, 1,7 Millionen Euro Haftpflichtversicherung ohne Selbstbeteiligung, Dertour VIP Check-in, Belegung mit zwei Personen, ab 1.525 Euro pro Person (Zeitraum Sommer).

· 2 Wochen Moturis and Camping World Wohnmobil ab/bis Denver inkl. Flug ab Deutschland, 1.400 Meilen, Haftpflichtversicherung ohne Selbstbeteiligung, Belegung mit 4 Personen, ab 818 Euro pro Person (Zeitraum Herbst).

· Vor Ort kommen noch Nebenkosten hinzu, wie Verpflegung, Campingausstattung, Campingplatzgebühren. Insgesamt ist ein Campmobil-Urlaub in diesem Jahr empfehlenswert, da der Dollarkurs günstig ist und ein Liter Benzin in den USA nur etwa 0,60 EUR kostet.

Weitere Informationen in 10.000 Reisebüros mit Dertour Programmen oder unter www.dertour.de. (Dertour/Meier’s Weltreisen/ADAC Reisen)



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