18. Mai 2010, Freizeitparks, USA

Neue SeaWorld-Website informiert über Tierschutz-Maßnahmen

Seit fast einem halben Jahrhundert gehören Tier- und Artenschutz sowie Wissensvermittlung zu den zentralen Werten der US-amerikanischen SeaWorld Parks. Ihre Rescue Teams sind rund um die Uhr an 365 Tagen im Jahr im Einsatz, um verletzte und in Not geratene Tiere zu bergen. Mittlerweile retteten die Experten fast 20.000 Lebewesen, darunter Wale, Delfine, Seehunde, Seelöwen, Manatees, Meeresschildkröten und Vögel. Die große Mehrheit der „Patienten“ kann nach erfolgreichem Genesungsaufenthalt im Rehabilitation Center in der Obhut der Tierärzte und Pfleger wieder ausgewildert werden. Zudem unterstützt die Parkfamilie Schutzprojekte rund um den Globus. Einblick in die wichtige Arbeit hinter den Park-Kulissen gibt die neue Website www.seaworldcares.com.

Niedrige Temperaturen eine Bedrohung für Fauna in Florida
Allein 300 an Unterkühlung leidenden Meeresschildkröten half der Rettungsdienst während der ungewöhnlich kalten Temperaturen im Sunshine State Anfang des Jahres. Die SeaWorld Orlando Tierexperten erhöhten sukzessive durch den Einsatz von Wärmelampen, Decken und warmen Flüssigkeiten die Körpertemperatur der Tiere. 230 der Reptilien setzte das Team in Floridas Gewässern unweit ihres Bergungsortes bereits wieder aus. Auch die gefährdeten Florida Seekühe (Manatees) litten unter der anhaltenden Kälte. Sie vertragen dauerhaft keine Wassertemperaturen unter 15 Grad Celsius. Über ein Dutzend der mit „Cold Stress“ aufgegriffenen pflanzenfressenden Säugetiere brachten Mitglieder der Rescue-Abteilung nach monatelanger Behandlung mittlerweile wieder in ihre ursprüngliche Umgebung – SeaWorld ist bei der Rettung dieser bedrohten Tierart weltweit führend. Zu den weiteren der kürzlich als gesund entlassenen Patienten der SeaWorld Tierklinik zählt ein von einem Blasrohr-Pfeil in den Hals getroffener Kanadakranich. 2010 rückte das Team bereits neunmal zu Einsätzen aus, um verletzten Vögeln dieser Spezies zu helfen.

Weiterhin befreite eine zwölfköpfige Mannschaft in einer achtstündigen Rettungsaktion einen Delfin, der sich in einen Fluss verirrt hatte. Nach stabilisierenden Maßnahmen fand sich der Meeressäuger bald im Salzwasser des Intracoastal Waterways wieder.

„Gestrandete“ Jungtiere an der kalifornischen Küste
Die Spezialisten in SeaWorld Sand Diego päppeln derzeit kleine Seeelefanten auf. Die Jungtiere waren kürzlich unterernährt und dehydriert an verschiedenen Stränden der Umgebung aufgegriffen worden.

Das Rescue Team des Meerestierparks an der US-Westküste rettete in diesem Jahr zudem 90 Robben, darunter auch Seehunde und Seelöwen, von denen 16 in der Zwischenzeit wieder ausgewildert werden konnten. Weitere Informationen sowie Fotos und Videoclips verschiedener Hilfsmaßnahmen zeigt die neue Website www.seaworldcares.com auf. (SeaWorld Parks & Entertainment)



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