20. Mai 2010, FTI Touristik

Mit 30 Stundenkilometern über die Alpen

30 Stundenkilometer Spitzengeschwindigkeit – wer mit dem Bernina und dem Glacier Express unterwegs ist, kann sich auf ein gemächliches Tempo einstellen. Die Alpenkulisse, die sich vor den Zugfenstern entfaltet, soll man schließlich mit allen Sinnen genießen können. Gletscher und Pässe säumen die Route, ebenso wie Bergmassive und Almen. Dutzende von Tunnels und Hunderte von Brücken durch- und überqueren die beiden Züge auf ihren Strecken.

In den beiden Zügen schnuppern die Reisenden in eine jahrzehntelange Tradition der Bahngeschichte hinein. Der Bernina Express feiert im Jahr 2010 sogar ein rundes Jubiläum: Seit 100 Jahren verbindet er den Schweizer Norden mit dem Süden, auf einer der spektakulärsten Überquerungs-Routen der Alpen. So eindrucksvoll, dass die Strecke von Thusis südlich von Chur bis Tirano in Norditalien seit Sommer 2008 zum
Welterbe der UNESCO gehört.

Der Weitergabe von Tradition hat sich auch der Glacier Express verschrieben: Der „langsamste Schnellzug der Welt“ fährt in sieben Stunden von Davos nach Zermatt oder St. Moritz. In den 1920er Jahren brachte er die High Society in die Berge, die den begeisterten Schilderungen der zeitgenössischen Alpinisten und Bergsteiger gefolgt war. Und wurde damit zum Wegbereiter für den Aufstieg einst kleiner Bergdörfer wie
St. Moritz und Zermatt zu den Treffpunkten der Gesellschaft.

Der Münchner Reiseveranstalter FTI bietet in diesem Sommer erstmals Fahrten mit den beiden Zügen an. Drei Routen mit einer Dauer zwischen drei und acht Tagen stehen zur Wahl. Teilweise kombinieren die FTI-Angebote Fahrten mit beiden Zügen. Bei der sieben- und der achttägigen Variante ist zudem eine Fahrt mit dem Schweizer Postauto im Reisepaket beinhaltet. Buchbar sind die Reisen ab 326 Euro pro Person – inklusive Bahnfahrten mit Sitzplatzreservierung und Übernachtungen, wahlweise in Hotels der Drei- oder Vier-Sterne-Kategorie. (FTI)



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