27. Mai 2010, Weserbergland

Im Glas-Fahrstuhl in den Märchenwald der Schillat-Höhle

Ein Stein gewordener „Märchenwald“ aus funkelnden Kristallen ist die Hauptattraktion der Schillat-Höhle im Weserbergland. Die nördlichste Tropfsteinhöhle Deutschlands befindet sich in der Nähe von Hessisch Oldendorf und ist seit 2004 für Besucher im Rahmen einer Führung zugänglich.

Die Reise in die Unterwelt der Tropfsteinhöhle beginnt mit einem verglasten Aufzug, der die Besucher vorbei an Jahrmillionen Erdgeschichte 45 Meter in die Tiefe bringt. In der Höhle angekommen führt der Weg an Felsmalereien und an Jahrhunderte gewachsenen Stalagmiten und Stalaktiten vorbei bevor sich der schönste Teil der Höhle zeigt: der „Märchenwald“. Funkelnde Kalzitkristalle „wachsen“ in der Höhle und verleihen dem Raum eine fast mystische Atmosphäre.

Der Höhepunkt der Führung ist die 3-D-Schau mit Bildern aus der benachbarten Riesenberghöhle, die streng geschützt und daher nicht zugänglich ist. Die Bilder sind unterlegt mit stimmungsvoller Musik, so dass in der Höhle ein besonderes Raum-Klang-Erlebnis entsteht.

Die Schillat-Höhle ist ganzjährig geöffnet und im Zuge einer 75 minütigen Führung mittwochs von 14.00 bis 17.00 Uhr sowie samstags und sonntags von 10.00 bis 17.00 Uhr zu besichtigen. Der Eintritt kostet für Kinder 3 Euro und für Erwachsene 6 Euro. Da in der Schillat-Höhle eine konstante Temperatur von 8 Grad Celsius herrscht, sollten Besucher warme Kleidung und festes Schuhwerk mitbringen.

Weitere Informationen gibt es bei der Tourist-Information Rinteln, Marktplatz 7, 31737 Rinteln, Tel. 05751-403980 oder unter www.schillathoehle.de. (Weserbergland Tourismus e.V.)



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