29. Mai 2010, Montafon

Anspruchsvolle Strecke beim M³ Mountainbike Marathon

Viel Anspruch, viel Abwechslung und viele Kilometer: Für ambitionierte Mountainbiker bleiben beim M³ Montafon Mountainbike Marathon am 31. Juli 2010 wohl keine Wünsche offen. Von flachen Single-Trails bis zu hochalpinen Passagen mit viel Schotter reicht das Terrain, von Waldabschnitten in den Auen der Ill bis zu Panorama-Strecken vor der Kulisse der Silvretta reicht das Angebot für das Auge der Biker. „Dank seiner enormen Länge von 145 Kilometern bietet der M³ natürlich auch eine entsprechend abwechslungsreiche Streckenführung“, so Alexander Stergiotis vom Mountainbike-Club Montafon, beim neuen «M³» verantwortlich für die Route. „Aber auch die kürzeren Strecken bieten Panorama und Anspruch“, verspricht Stergiotis.

„Für alle, die nicht gleich 145 Kilometer und den «M³ extrem» fahren wollen, gibt es auch über 65 Kilometer ein herrliches Panorama und einen anspruchsvollen Downhill. Und auf der mit 28 Kilometern kürzesten Strecke können sich die Teilnehmer auf eine rasante Talfahrt am Alpine-Coaster von Latschau freuen“, verspricht der Biker. Die Mitteldistanz wird im Montafon als «M2 anspruchsvoll», die Kurzstrecke als «M1 sportlich» geführt.

Vom Wald bis ins Hochgebirge
Höhepunkt des am 31. Juli stattfindenden M³ Montafon Mountainbike Marathons ist aber die Langdistanz. „Anfangs führt die Strecke durch die Auen der Ill, dann geht‘s nach einigen heftigen Anstiegen sehr schnell in hochalpine Regionen im Silvrettagebirge“, sagt Stergiotis. Auch auf den folgenden Kilometern ist der «M³» prädestiniert für bergfeste Biker. „Mit Blick auf die imposante Staumauer des Kopssees führt die Strecke über die Europäische Wasserscheide im Zeinis in das Grenzgebiet zu Tirol. Nach einem kurzen Ausflug nach Galtür erreichen die Teilnehmer auf der Bielerhöhe den mit 2060 Metern über dem Meer höchsten Punkt“, so Stergiotis, der bei der Beschreibung der Strecke fast ins Schwärmen kommt. „Anschließend führt ein rasanter und steiniger Single-Trail auf nur zehn Kilometern gut 1000 Höhenmeter in die Tiefe nach Partenen und damit zurück in die Auen der Ill“, so Stergiotis.

Vom Wald bis ins Hochgebirge
Viel Zeit für Erholung bleibt aber für die Langstrecken-Biker auch nach der Hochgebirgsetappe nicht. Durch Waldgebiete führt die «M³»-Strecke ins Hochmoor Wildried Silbertal, dann über den Kristberg vorbei an den Tora-, Fula- und Fritzenseen zum Fuße des Itonskopf. „Ein weiterer Höhepunkt wird dann der Abschnitt nach dem Rellseck“, sagt Stergiotis. „Über den Bartholomäberg führt ein anspruchsvoller, steiler, sehr exponierter und schmaler Single-Trail durch den Gaueser Wald, vorbei am Kloster Gauenstein bis nach Gantschier“, so der Experte.

Das Finale des Montafon Mountainbike Marathon «M³» wird über den dritten großen Anstieg der Strecke auf dem Weg ins Rätikon eingeleitet. Vom Skigebiet Golm geht es dann zurück zum Ziel ins Zentrum von Schruns. (Montafon Tourismus)



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