3. Juni 2010, Franken

Bad Steben investiert in Barrierefreiheit

Das Bayerische Staatsbad Bad Steben hat einen weiteren Schritt für mehr Barrierefreiheit getan. Alle Gehwege zwischen Therme, Klenzebau, Kurhaus und Rosengarten wurden mit einer hellen Amophaltschicht versehen, die gleichermaßen eben wie rutschfest ist; kleine Absätze oder Stolperfallen gehören damit der Vergangenheit an.

Auf den sanierten Wegen können sich nun auch Rollstuhlfahrer künftig unbeschwert rings um den Kurplatz fortbewegen. Gleiches gilt für Gäste mit vorübergehenden Mobilitäts-Einschränkungen und für Menschen, die sich beim Gehen auf einen Rollator stützen müssen. Aber auch für Eltern mit Kinderwagen ist der neue Belag eine erhebliche Erleichterung bei Spaziergängen durch den Kurpark.

Mit dieser Baumaßnahme wird die Attraktivität und touristische Qualität des Heilbades maßgeblich gesteigert. Dies zeigt unter anderem eine Studie des Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie. Demnach ist eine barrierefrei zugängliche Umwelt zwar nur für 10 Prozent der Bevölkerung zwingend erforderlich, für 30 bis 40 weitere Prozent jedoch notwendig und für 100 Pro-zent komfortabel. So ist dank der sanierten Gehwege für alle Spaziergänger das Flanieren im Kurpark nun sauberen und sicheren Schrittes möglich. Durch den neuen Belag werden außerdem die Räumarbeiten des Winterdienstes erheblich erleichtert und der Unterhalt der Wege günstiger.

In acht Wochen Bauzeit wurde das knapp einen Kilometer umfassende Wegenetz zwischen der Therme, der Badstraße und der Wenzstraße mit Pflastersteinen eingefasst, mit Frostschutz unterbaut und mit einer Amophalt-Schicht überzogen. In einem letzten Arbeitsgang wurde die Deckschicht mit feinen Glaskügelchen gestrahlt: zum einen, um den hellen, freundlichen Farbton des im Belag gebundenen Feinkiesels herauszuarbeiten, zum anderen, um die Oberfläche aufzurauen und damit rutschfest werden zu lassen. Damit findet man nun im unteren Kurpark und in der Fußgängerzone Bad Stebens ein einheitliches Erscheinungsbild vor. (Bad Steben)



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